My Hair Transformation

Transparenz: Anzeige / Werbung in freundlicher Kooperation mit Dressler Salon Munich.

Wir beide hatten gestern endlich wieder einen Friseur Termin. An sich nichts spektakuläres, denn ich gehe alle 6 Wochen zum Frisör und Eileen geht ungefähr alle 3-4 Monate. Was gestern passiert ist, war dann aber irgendwie doch spektakulär, denn als wir den Salon verließen, hatte ich eine völlig neue Eileen dabei und wir sind immer noch beide ziemlich fasziniert davon, wie sehr eine neue Frisur und eine neue Haarfarbe einen Typ verändern können. Da wir euch gestern das Ergebnis gemeinerweise nicht mehr gezeigt haben, gibt es jetzt aber hier auf dem Blog das große Reveal, denn wir können es selbst kaum erwarten, euch die neue Eileen zu zeigen. Es folgen außerdem ein paar Gedanken zum Thema ‚man selbst sein und sich selbst fühlen‘, denn diese Transformation hat uns mal wieder gezeigt, das nichts wichtiger ist, als das zu tun, was man selbst möchte, ganz egal was die anderen sagen.

Beginnen wir aber vorn vorne: Eileen ist eine Blondine. Sie hat das Glück, von Natur aus mit einem schönen, relativ hellen Blondton gesegnet zu sein und ließ sich in den vergangene Jahren eigentlich nur ab und zu mal eine leichte Balayage machen, um dem Haar mehr Dimension und ein schönes Farbspiel zu geben. An sich also eigentlich eine Haarfarbe, für die viele Frauen so einiges tun würden und im ersten Moment mag es vielleicht nicht ganz nachvollziehbar erscheinen, warum man daran etwas ändern wollen sollte.

Trotzdem war der Wunsch nach Rot irgendwie schon immer da und im zarten Alter von 14 Jahren (ganz sicher sind wir uns da nicht, aber es muss irgendwann in lang vergangenen Teenager Tagen gewesen sein), fasste E all ihren Mut zusammen (naja eigentlich war’s eher spontan) und tönte sich die Haare mit einer sehr vertrauenswürdigen Drogeriehaarfarbe kurzerhand selbst rot. Schlauerweise folgte darauf direkt ein Schwimmbad Besuch, was das Becken rot färbte und Eileen dank roter Spur, die sie hinter sich herzog, direkt enttarnt hat. Das Ende vom Lied war ein Rot, das sich in den Längen sofort auswusch und im Ansatz einfach nicht gehen wollte und ihr könnt euch sicher vorstellen, wie toll das aussah Nicht. Damit war die Sache mit dem Rot also fürs erste gegessen.

Auch ich bin ja eigentlich blond, trage diese Farbe aber seit über 10 Jahren nicht mehr und auch ich kann mich erinnern, wie schwer es damals war, den Schritt zu tun und auf braun zu wechseln. Wobei nein, lasst es mich anders formulieren: Als ich es letztendlich gemacht habe, war es überhaupt nicht mehr schwer, aber der Weg dahin war es, denn alle meine Freunde haben mir davon abgeraten. Mit ungefähr 18 Jahren, direkt nach der Trennung von meinem ersten Freund verspürte ich damals erstmals den Drang, meine Haarfarbe zu wechseln. Das ist ja an sich nicht ungewöhnliches und vielleicht haben mich meine Freunde deshalb alle nicht erst genommen und mir dringend davon abgeraten. Ich werde nie den Satz meiner besten Freundin vergessen, die damals zu mir sagte: ‚Wenn du jetzt ein bisschen Spaß haben willst, dann bleib unbedingt blond! Niemand steht auf dich, wenn du brünett wirst.‘

Ich habe damals sehr viel auf ihre Meinung gegeben und irgendwie leuchtete mir das auch ein (blondes have more fun und so), weshalb ich auf sie gehört habe und blond geblieben bin. Zu viel Spaß kam es damals jedoch nicht, denn 6 Wochen später hatte ich bereits meinen nächsten Freund und rückblickend wäre ihm meine Haarfarbe wahrscheinlich egal gewesen. Aber das konnte ich ja damals nicht wissen, ich war 18, hatte keine Ahnung und war eben von Natur aus blond. Fun fact: E’s und meine Naturhaarfarbe ist fast gleich… Kaum zu glauben, oder?

Als auch diese Beziehung in die Brüche ging, ich mit Herzschmerz zurückgelassen wurde und dann auch noch zum Studieren umziehen musste, war ich jedoch an dem Punkt, wo mir die Meinungen der anderen nicht mehr so wichtig waren und mit besagter bester Freundin gab es zu dem Zeitpunkt auch einen Bruch. Auch ich habe also relativ spontan gehandelt, bin zum Friseur gegangen und habe mir eine dunkelbraune Tönung verpassen lassen. Ich sag’s euch: Es war das beste, was ich je gemacht habe!

Ich habe mich tatsächlich all die Jahre davor gefragt, was genau bei mir nicht ganz stimmig ist. Ich fand mich noch nie super hässlich, bin mir jedoch natürlich auch im Klaren, dass ich kein Model bin. Aber ich bin okay mit mir und das eigentlich seit dieser Haartransformation. Warum? Weil ich es verdammt nochmal fühle! Auch wenn blond meine Naturhaarfarbe ist, ich bin einfach keine Blondine und ich könnte mich selbst dafür ohrfeigen, dass ich mir so lang reinreden lassen habe und es nicht schon viel früher gemacht hab. Als Brunette bin ich einfach ich und das ist so unglaublich viel wert.

Ab und an kamen sogar von Männern (die ganz offensichtlich auf Blondinen stehen) Sätze wie ‚Du bist ja echt ganz hübsch, aber in blond wärst du noch viel hübscher!‘ Darüber kann ich nur noch müde lächeln. Fakt ist doch: Am hübschesten ist eine Frau, die sich wohlfühlt und die sich so fühlt, wie sie ist!

Zurück also zu Eileen und der großen Haartransformation: Ich muss zugeben, auch auch stand ihren Plänen super skeptisch gegenüber, aber einfach weil mir bei sowas völlig die Vorstellungskraft fehlt und ich Eileen eben nur blond kenne. Ich konnte es mir schlichtweg nicht vorstellen, wie es aussehen würde. Auch unsere Freunde waren im Vorhinein geteilter Meinung und von ‚Mach das bloß nicht, das wird nicht gut aussehen!‘ bis ‚Geil!!!‘ war alles dabei.

Letztendlich ist es auch nicht ganz unerheblich, welcher Frisör das macht, wenn man so etwas wildes vorhat und wir können nur immer wieder betonen, dass wir uns bei Fabi vom Dressler Salon hier in München super gut aufgehoben fühlen! Mittlerweile sind wir beide ja schon seit zwei Jahren dort. Auch ich, die ich ja nun schon seit 10 Jahren brünett bin, habe erst dank ihm die Haarfarbe, die ich immer wollte. Das hat davor niemand hinbekommen… Und Eileen hätte für diese Rot-Nummer mit Sicherheit auch nicht jeden rangelassen…

Ich denke auch, wir sind beide froh, dass Eileen sich nicht hat verunsichern lassen, sondern es einfach gemacht hat. Gestern beim Frisör fiel dann nämlich um die 50 mal der Satz ‚OMG ich fühl es so!!!‘ und ich denke, das sagt schon alles. Ob es so bleiben wird: Keine Ahnung. Vielleicht sieht das alles in einem halben Jahr schon wieder anderes aus, who knows. Für den Moment ist es aber die beste Entscheidung überhaupt gewesen und wir hoffen natürlich sehr, dass ihr es auch cool findet!

Wenn ihr also Lust auf eine Veränderung habt: Macht es! Und wenn es dann doch nicht das richtige war, who cares. Es sind nur Haare und ein guter Frisör kann so etwas auch wieder rückgängig machen, wenn es gar nicht anders geht. Wichtig ist einfach nur, dass man sich selbst wohlfühlt.

Bleibt also eigentlich nur noch eins zu sagen: May I introduce to you the new Eileen!

 

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  • Ihr Lieben,

    Ich hab mich grade so für E gefreut, dass sie sich getraut hat, diesen Schritt zu gehen! Ich finde die Farbe und die neue Frisur stehen dir ganz wunderbar.
    Die Einstellung nach dem Motto „who cares“ sollten wir alle vielmehr verinnerlichen.
    Aber ihr habt Recht: der richtige Friseur weiß genau was er tut, und wenn man gerade solche größeren Veränderungen wagt, sollte man wirklich mit Profis zusammen arbeiten (ich spreche da aus Erfahrung).
    Hut ab vor so viel Mut, der sich eindeutig auszahlt, denn die Farbe schmeichelt dir total und ich finde, sie passt auch super zu deinem Typ.

    Macht weiter so ihr Lieben.
    Liebe Grüße

    Antonia

  • Hallo!
    Es steht dir wirklich gut! Ich bin seit einem Jahr wieder Naturbond und habe mich nach einigen Jahren Rotschopf davon verabschiedet. Radikal! Ich habe meine Haare mit Henna gefärbt und da kann man nicht blondieren. Also griff ich zum Rasierer. ;D Aber ich glaube, wenn meine Haare wieder die Brust erreichen, werden sie vielleicht wieder rot. Denn ich bin eher ein Rotschopf als eine Blondine.