Sexten // Dolomites

sexten Südtirol Dolomiten wandern travel blog München

Heute gibt es nach einiger Zeit endlich wieder einen Travel Post bei uns auf dem Blog. Gemeinsam mit Linda von Lindarella, ihrem Freund Michi und natürlich unseren Hunden haben wir das vergangene Wochenende in den Dolomiten in Südtirol verbracht und natürlich wollen wir euch nicht vorenthalten, was wir dort so getrieben haben.

Zugegebenermaßen: Ich (Anja) habe vor allem mit Wellness und ein bisschen Wandern gerechnet, gekommen ist es aber schlussendlich ein etwas anders. Nachdem wir Freitag recht spät angekommen sind und noch ein leckeres Essen in unserem Hotel Bad Moos genossen haben, in dem übrigens auch Hunde kein Problem sind, ging es für uns früh ins Bett, um gewappnet für den nächsten Tag zu sein. Wir wussten, dass es in die Berge und zu den berühmten drei Zinnen gehen würde und dementsprechend gespannt waren wir. 

Linda hatte uns netterweise im Vorfeld noch allen Wanderschuhe organisiert und somit waren wir gut gerüstet für eine kleine Wanderung. Wirklich klein fiel die jedoch dann nicht aus und wir waren unterm Strich tatsächlich über 8 Stunden unterwegs.

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Gestartet sind wir also bei Mesurina und sind dann an den drei Zinnen vorbei zur Drei Zinnen Hütte gewandert, die jedoch schon geschlossen hatte. Danach ging es für uns weiter zur Büllelejochhütte und hier war der Aufstieg schon gar nicht mal so ohne. Als wir aber endlich dort waren, waren wir natürlich umso glücklicher und ihr könnt euch nicht vorstellen, wie gut ein einfaches Gericht, wie Spiegeleier mit Speck und Kartoffeln auf so einer Hütte schmeckt, wenn man schon 4 Stunden gewandert ist. Anschließend haben wir uns dann an den Abstieg gemacht, der nochmals 3 Stunden gedauert hat und an dessen Ende zumindest ich wirklich keinen Schritt mehr laufen konnte. Seitens unserer Bergführerin fiel da mehr als einmal das Wort ‘unsportiv’ und das kann ich wohl wirklich nicht leugnen. Trotzdem haben wir die Mördertour alle unbeschadet (bis auf einen Wahnsinns Muskelkater) überstanden und sind natürlich auch sehr glücklich darüber, dass wir das alles sehen konnten. Die Dolomiten sind landschaftlich wirklich wunderschön und wir hätten nicht gedacht, dass uns das alles so sehr beeindruckt. 

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Fast am besten durchgehalten hat übrigens der sehr sportive Frenchie Vicky. Die ist eigentlich bis zum Schluss wie eine junge Gemse über die Steine gehopst und wir waren mehr als beeindruckt, wie fit dieser kleine Hund ist. Ganz im Gegensatz übrigens zu Karli, den hat Eileen die meiste Zeit wie ein Baby vorne im Tagebuch getragen. Das war uns aber eigentlich schon vorher klar, Chihuahuas sind schließlich so gar nicht für sowas gemacht und wir haben außerdem ein besonders bequemes Exemplar (um nicht zu sagen unsportiv, ganz wie die Mama).

Falls ihr auch mal so eine Wanderung vorhabt, können wir euch empfehlen, euch auf jeden Fall ordentliche Wanderschuhe zuzulegen und die auch vorher einzulaufen. Mit Turnschuhen oder ähnlichem wären wir da nicht weit gekommen und wir waren wirklich froh um unsere Wanderschuhe von Dachstein, in denen wir einen guten Halt hatten und dank derer sich niemand auf die Nase gelegt hat.

Außerdem sollte man sich warm anziehen, denn in den Bergen oben ist es immer nochmal kälter, als unten im Tal. Wir hatten tatsächlich sogar Schnee und Mütze, Schal und Handschuhe sind daher eigentlich unabdinglich. Für drunter empfehlen wir übrigens auf jeden Fall Funktionswäsche, beziehungsweise zumindest ein Sportshirt. Das ist um einiges angenehmer zu tragen, vor allem wenn man schwitzt.

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Leider waren wir an diesem Samstag so langsam mit unserer Wanderung, dass es zum Wellnessen fast schon zu spät war, als wir abends endlich wieder im Hotel waren. Eileen und Linda waren noch ganz kurz in der Sauna, bevor wir den Abend in einem Restaurant an einem Spezialtisch in einer kleinen Gartenhütte haben ausklingen lassen. Die Idee fanden wir auch total süß, mal in einem private room (beziehungsweise Hütte) zu essen. Außerdem war das Essen wirklich gut und die Portionen sind in Südtirol generell fast immer riesig.

Den Sonntag haben wir dann etwas ruhiger angehen lassen und sind mit der Seilbahn, die sich direkt hinter unserem Hotel befand, noch einmal hoch gefahren. Mit der Rotwand im Hintergrund gab es dann in Rudis Hütte ein leckeres Mittagessen und anschließend haben wir dem Wellness Bereich in unserem Hotel noch einen letzten kurzen Besuch abgestattet.

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Ein absolutes Highlight befand sich dann noch auf unserem Heimweg, denn da haben wir einen kurzen Abstecher zum Pragser Wildsee gemacht. Dieser See liegt mitten in den Bergen und bietet eine atemberaubende Kulisse.

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Alles in allem hatten wir ein wirklich tolles, wenn auch anstrengendes Wochenende und werden definitiv wieder kommen. Wir können euch die Dolomiten und die Region Sexten in Südtirol wirklich empfehlen, wenn ihr einfach mal raus wollt aus der Stadt. Es gibt fast keinen besseren Ort, um den Alltag zu entschleunigen und sich auf die wichtigen Dinge zu fokussieren. Außerdem gibt es natürlich auch kürzere und einfachere Wanderrouten, als die, die wir gemacht haben. Denn die ist unter uns gesagt für das gemeine Stadtkind schon eine heftige Nummer.  Umso besser ist aber natürlich das Gefühl, wenn man es tatsächlich geschafft hat.

Fotos teilweise von M.Steur.

Vielen Dank an den Tourismusverein Sexten für die Einladung.

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Kommentare

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  1. says

    Wow wunderschöne Bilder!!! Aber die Wanderung muss es ja wirklich in sich gehabt haben… 8 Stunden sind wirklich nicht ohne… Und Respekt das ihr es alle wieder heil nach unten geschafft habt! Den Muskelkater kann ich mir gut vorstellen :)
    Aber die Aussicht hat bestimmt entschädigt!!!
    Liebst Kathi
    http://www.meetthehappygirl.com

  2. says

    Ich war früher schon mal da, aber ich möchte unbedingt auch wieder hin! Wir haben damals in Sexten gezeltet, im Oktober, und sind nachts wach geworden, weil das Zelt unter 30 cm Neuschnee zusammen gebrochen ist :D