Travelog Wien

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Da ich letzte Woche zum ersten Mal in Wien war und natürlich in den 3 Tage wieder mitgenommen und angeschaut habe, was ging, kommt hier heute mein kleiner Wien Guide für euch. Auf Instagram hatte ich nach Tipps und must see’s gefragt und da ich so viele, liebe Nachrichten bekommen habe und auch wirklich einige eurer Tipps besucht habe, möchte ich euch das natürlich nicht vorenthalten. 

Da wir mit dem Auto gefahren sind, sind wir erst am Nachmittag in Wien angekommen und wurden gleich mal von einem ziemlich nasskalten Wetter empfangen. Wir haben also beschlossen, es ruhig angehen zu lassen und nur noch ein Café und ein Museum zu besuchen. 

 

 

Auf dem Weg zum Museum haben wir einen ersten Stop im Salon Plafond gemacht,  ein Café/Bar, im Gebäude des MAK Museums, indem wir eine Ausstellung ansehen wollten. Dort gibt es Frühstück, Kaffee und Kuchen & Drinks. Das Interior hat mich auf ganzer Linie beeindruckt. Marmor, Holz und Metallakzente, sowie wundervoller Stuck und meterhohe Decken, geschmückt mit Kunstwerken. Unser Kaffee und ein Pistazien-Walnuss-Apfelkuchen überzeugten ebenfalls. 

 

 

Die Ausstellung Sagmeister und Walsh im MAK hatte gerade erst eröffnet und war ein super Tipp.  Sagmeister ist ein österreichischer Grafik Designer, der zusammen mit Walsh ein Design Atelier in New York führt.  Die Ausstellung dreht sich Rund um das Thema Schönheit, was Schönheit ist und wie ein jeder sie unterschiedlich wahrnimmt.  In dem Kontext war die Ausstellung super interaktiv, man konnte sich in Lichtinstallationen setzen, verschiedene Wahrnehmungstests machen und somit Teil der Kunstwerke sein. So hat Kunst wirklich Spaß gemacht. 

 

 

Am Abend wollten wir dann im Figlmüller ein Schnitzel essen.  Dort angekommen war leider eine Schlange bis vor die Tür und der Kellner schickte die Leute schon wieder weg. Als wir allerdings an die Reihe kamen und nach einem Tisch fragen, gab es plötzlich einen und die Chance wollten wir natürlich nutzen. Als wir allerdings die Karte anschauten, bemerken wir, dass es „nur“ Schweineschnitzel gab und wir wollten, wenn wir schon Schnitzel in Wien essen, auch ein richtiges ein Wiener Schnitzel aus Kalbfleisch essen, weswegen wir kurzerhand den Laden wieder verließen. Das Restaurant wurde mir aber mehrfach empfohlen und soll wohl wirklich gut sein. 

Unsere Alternative war das Plachutta, ebenfalls bekannt für super Schnitzel, allerdings war dieses Restaurant bis auf die nächsten 2 Tage ausgebucht, weswegen es dann für uns schlussendlich Curry im Health Kitchen gab. Sehr lecker und verhältnismäßig günstig. 

 

 

Am nächsten Morgen stand für uns als erstes der Prater auf dem Plan. Der ganzjährliche Rummel soll vor allem abends seinen Charme haben. Aufgrund von Zeitmangel  und meinem Wunsch, das ganze ohne Trubel zu sehen, gingen wir vormittags hin. Und ich war begeistert, ein Ort den man unbedingt gesehen haben muss. Super Fahrgeschäfte und mit ganz viel Liebe zum Detail gemacht. 

 

 

Danach ging es weiter zum Hundertwasser Haus. Für mich als Kunst- und Architektur-Liebhaberin ein Muss. Ich muss generell sagen, dass mich die Architektur in Wien in ihren Bann gezogen hat, vor allem in der Innenstadt ist einfach alles schön, man entdeckt ein schönes Haus neben dem anderen, alles ist super sauber und vor stehen keine Fahrräder rum. Das treibt uns hier in München regelmäßig in den Wahnsinn. Wenn man vor dem Hundertwasser Haus steht,  denkt man allerdings fast schon, man wäre in einer anderen Stadt. Es passt so gar nicht nach Wien, wie ich finde, aber trotzdem hat es seine ganz eigene Ästhetik. 

 

 

Als Stärkung suchten wir danach das Motto am Fluss auf, einer der meist genannten Tipps auf Instagram. Das ist ein kleines Cafe direkt am Fluss, wie auch der Name schon sagt. Draußen stehen süße, verschnörkelte Stühle mit hübschen Tischen mit Glasplatten.  Innen ist alles ebenfalls sehr hell mit weißen und wenigen braunen Tischen gehalten. Durch das Glasdacht fällt viel Licht rein. Zum essen haben wir Pancakes, eine Smootiebowl und ein Burger bestellt. Mich persönlich hat das Essen nicht so wahnsinnig überzeugt, die Pancakes schmeckten fettig und die Smootiebowl bestand fast nur aus Himbeerkörnern, die Pommes und der Burger schienen aber ganz gut zu sein. Im Gesamten war das Ambiente auf jeden Fall sehr schön und die Drinks sind gut. Kann man also durchaus machen.

 

 

Auf der Suche nach dem Volksgarten, durch den wir ein wenig schlendern wollten, hielten wir dann noch ganz ungeplant im Palmenhaus, da wir schon wieder bereit für einen Kaffee waren. Dort gibt es auch ein Schmetterlingshaus, da wir allerdings am Tag drauf noch die Tour beim Schloss Schönbrunn durch alle Gewächshäuser machen wollten, haben wir uns das gespart. Das Café ist jedoch wahnsinnig schön. Leider ist es doch sehr touristisch, auf den Tischen lagen Papierdecken und der Kaffee war etwas wässrig, aber trotzdem gab es super leckeren Kuchen und das Sitzen zwischen Palmen war voll mein Ding.  

 

 

Danach schlenderten wir durch den Volksgarten, am Parlament vorbei und warfen einen Blick ins Burgtheater. Das soll auch wahnsinnig beeindruckend sein. Es gibt jedoch nur eine Führung am Tag und die ist um 15 Uhr. Dafür waren wir leider zu spät dran, was wirklich schade war. Aber schon der Vorraum und das Gebäude von außen waren sehr beeindruckend.  

 

 

Am Abend gab es dann Drinks mit einem wunderschönen Ausblick auf der Dachterrasse unseres Hotels (25 Hours Hotel). Auch das Essen dort war richtig lecker und per Zufall habe ich dort dann noch die liebe Vicky Heiler getroffen, die mir schon vor 2 Monaten, als wir uns in Mailand getroffen haben, eine riesige Liste an Wien Tipps geschrieben hat. Ein lustiger Zufall.  

Das Hotel kann ich übrigens wirklich empfehlen. Die Lage im Museumsviertel war fast nicht zu übertreffen und auch das Hotel selbst war wirklich sehr schön!

 

Am Freitagmorgen hieß es schon wieder Koffer packen und da in Österreich Nationalfeiertag war, beschlossen wir, auf dem Rückweg nur noch das Schloss Schönbrunn zu besichtigen, beziehungsweise das Palmenhaus und das Wüstenhaus. 

 

 

Das Palmenhaus Schönbrunn steht  schon sehr lange auf meiner Bucket List. Es besteht aus 45.000 Glasscheiben und es ist das prominenteste der vier Palmenhäuser im Schönbrunner Schlossgarten und auch in meinen Augen das schönste.  Vor allem von außen wirkt es sehr beeindruckend, von innen ist es meiner Meinung nach nicht sonderlich anders als andere Plamenhäuser. Es ist aber auf jeden Fall einen Besuch wert, vor allem in Kombiniation mit dem Wüstenhaus, denn dort kann man freilaufende Geckos und Vögel beobachten. 

 

Durch den Park vorbei am beeindruckenden Neptunbrunnen gab es dann noch im hinteren Teil des Schlossparkes bei Landtmanns Jause einen leckeren Kaiserschmarrn. Das Café ist eher schlicht gehalten mit Blick in den Park.

Danach haben wir auch schon wieder die Heimfahrt angetreten und im Gesamten hatte ich eine kurze, aber tolle Zeit in Wien und bin ganz begeistert von der Stadt. Ich werde auf jeden Fall nochmal wiederkommen, denn es sind noch einige Punkte, die ich machen wollte offengeblieben.  

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