Series to watch

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‚Welche Serien schaut ihr denn am liebsten?‘ Eine Frage, die uns verdammt oft gestellt wird. Da wir beide hier wirklich grundverschieden sind und es tatsächlich nur drei Serien gibt, die wir gemeinsam geschaut haben, haben wir euch heute mal (fast) alles zusammengetragen, was wir gerne gucken. Teilweise unterscheiden sich unsere Meinungen hier enorm und was Eileen beispielsweise gesuchtet hat, konnte ich nicht mal bis zur zweiten Staffel schauen, weil ich es so doof fand und anders herum. Heute gibt es hier also viele (nicht alle) Serien, die wir geschaut haben und unsere Meinungen dazu. Und ja, wir haben offensichtlich sehr viel Zeit mit Serien schauen verbracht…

Sherlock (Netflix)

Den Anfang macht heute Sherlock, eine britische Serie, die ich persönlich zu den besten zähle. Sherlock wird hier als selbsternannter hochfunktioneller Soziopath dargestellt, marschiert mit wehendem Mantel durch’s London der Gegenwart und löst gemeinsam mit John Watson, einem Militärarzt mit posttraumatischer Belastungsstörung klassische Fälle wie den Hund von Baskerville und das Rätsel um Irene Adler. Diese Serie ist unglaublich intelligent, macht Spaß und ist nicht nur was für Fans der klassischen Sherlock Holmes Geschichten. Ganz große Empfehlung!

Vikings (Amazon Prime)

Da ich ja historische Serien mag, hab ich letztes Jahr finally angefangen, Vikings zu gucken. Anfangs fand ich es richtig gut, mit der Zeit wurde es meiner Meinung nach etwas schwächer. Die letzte Staffel hab ich gar nicht mehr geguckt, aber die ersten vier waren an sich nicht schlecht. Meiner Meinung nach hätte man das ganze etwas aufwendiger umsetzen können, aber da hat wohl das Budget nicht gereicht. Schlecht fand ich die Serie, die in der Vikingerzeit im frühen Mittelalter spielt, trotzdem nicht. Im Zentrum der Handlung stehen Vikinger Anführer Ragnar und seine (Ex) Frau Lagertha. Es geht um die Wikingerfahrten, die Eroberung Englands etc. Wer also historische Serien mag, kann sich das schon mal anschauen, auch wenn es sicher nicht 100% historisch korrekt ist.

Call the midwife (Netflix)

Das ist wiederum eine Serie, die ich ebenfalls sehr gerne mag und zwar von der ersten bis zur letzten Folge. Es geht um eine Hand voll Hebammen, die im Londoner East End der 1950er in einem Nonnenhaus wohnen. Das East End war zu der Zeit eine sehr arme Gegend und die Hebammen müssen dort unter widrigen Bedingungen Babies auf die Welt holen. Außerdem gibt es natürlich auch persönliche Schicksale und kleine Liebesgeschichten der Hebammen selbst. ‚Call the midwife‘ ist so eine Serie, bei der es zwischendrin immer mal wieder dramatisch wird, aber am Ende jeder Folge ist alles gut und man hat ein gutes Gefühl. Kann ich sehr empfehlen, so zum nebenher gucken, wenn man nichts zu aufregendes möchte.

Ku’damm56 & Ku’damm59 (Netflix & Amazon Prime)

Eine deutsche Miniserie die – wie der Name schon sagt – In Berlin in den 1950ern spielt. Es geht um eine Tanzschulenbesitzerin und ihre drei Töchter, von denen eine ziemlich rebelliert und die anderen beiden ebenfalls so ihre Probleme mit den gesellschaftlichen Vorgaben haben. Eine Tochter ist beispielsweise mit einem homosexuellen Mann verheiratet, die andere versucht, sich einen alten, aber ziemlich reichen Professor zu angeln, nur damit sie endlich verheiratet und abgesichert ist. Ich fand die Serie recht unterhaltsam, aber auch nachdenklich. Ich finde es immer wieder spannend zu sehen, wie anders damals alles war, obwohl es noch gar nicht sooo lange her ist. Das ist immerhin die Generation meiner Oma. Wer an deutscher Nachkriegsgeschichte interessiert ist, es aber auch nicht zuuu ernst und schwer mag, kann sich das ja mal anschauen. Außerdem machen die drei Hauptdarstellerinnen, die wir sonst hauptsächlich aus deutschen Teenie Filme kennen, ihre Sache meiner Meinung nach ziemlich gut.

Alias Grace (Netflix)

Bei ‚Alias Grace‘ hat mich der Trailer völlig umgehauen. Als der rauskam, wollte ich die Serie unbedingt sehen und hab sie dann auch in einem Rutsch durchgeschaut. Die Serie basiert auf einem Buch von Margaret Atwood und es geht um ein junges Dienstmädchen, das des Mordes an ihrer Herrin beschuldigt wird. die Protagonistin Grace erzählt dabei ihre Geschichte einem Psychiater. Ich bin ganz ehrlich: Der Trailer war tausend mal spannender, als die Serie selbst. Also sie ist nicht schlecht, aber eben auch bei weitem nicht so krass, wie ich erwartet habe. Ich habe mir das ganze irgendwie spannender vorgestellt und war letztendlich etwas enttäuscht. Anschauen kann man es definitiv trotzdem.

Reign (Netflix)

Kommen wir also zur ersten Serie, bei der unsere Meinungen auseinander gehen. Eileen hat Reign absolut gesuchtet, ich fand es nur noch lächerlich. An sich geht es um die Geschichte der schottischen Königin Mary Stewart, die den britischen Thron zurück will. Sie heiratet den französischen Thronfolger Francis, der sie anfangs nicht will, dann doch etc… Eileen konnte sich hier richtig reinfühlen, hat mitgelitten, war mit verliebt und fand die Serie super. Eileen liebt außerdem die Kleider über alles (die historisch mal null korrekt sind, was mich echt völlig wahnsinnig macht). Ich bin damit irgendwie nicht warm geworden, deshalb kann ich euch absolut nicht sagen, für wen die Serie etwas ist und für wen nicht. ‚The Tudors‘ hingegen, fand ich wiederum super. Keine Ahnung, warum. Man möchte meinen, die beiden Serien sind sich sehr ähnlich, aber irgendwie eben doch nicht.

The Crown (Netflix)

Weiter geht’s mit der nächsten ‚königlichen‘ Serie. Ich liebe ja den ganzen Royal Quatsch und habe mich deshalb unglaublich gefreut, als Netflix diese Serie über das Leben der jungen Queen Elizabeth angekündigt hat. Wer mich kennt, der weiß: Die Queen ist für mich eine der coolsten Personen überhaupt und ich finde diese Frau klasse. ‚The Crown‘ ist meiner Meinung nach gut gemacht und sehr gut besetzt, aber irgendwie fand ich die Handlung trotzdem etwas schleppend. Es mag daran liegen, dass sich diese Serie wirklich sehr nah am historischen Original bewegt (nicht so wie bei Reign) und da zwar spannende Sachen passiert sind, man es aber natürlich nicht grenzenlos ausschmücken kann. Gut fand ich die Serie trotzdem und man kann sie definitiv gucken.

The Royals (Amazon Prime)

Schlussendlich habe ich hier noch eine Royal-Serie, die hier völlig aus dem Muster fällt. ‚The Royals‘ ist komplett fiktiv, völlig überzogen und ich würde es als ‚Gossip Girl‘ im Palast bezeichnen. Liz Hurley als ziemlich heiße und intrigante Queen ist der Hammer und auch wenn die Story streckenweise an einen echt schlechten Teenie Film erinnert: Ich fand es irgendwie höchst unterhaltsam. Keine Ahnung, warum, denn unterm Strich ist diese Serie schon arg hohl, aber irgendwie hat es Spaß gemacht, es zu gucken. Wer also auf ‚Gossip Girl‘ steht, kann sich das definitiv auch mal anschauen.

Outlander (Netflix)

Kommen wir also zu den Serien, die wir zusammen geschaut haben. Outlander war eine davon. Drauf gebracht hat mich meine Mama, die die Bücher damals verschlungen hat und zu mir mit großen Augen meinte ‚In Outlander zeigen die komplett nackte Männer‘. Das entspricht so tatsächlich auch der Wahrheit. In ‚Outlander‘ geht es um Feldschwester Claire, die kurz nach dem 2. Weltkrieg mit ihrem Mann Frank eine Reise nach Schottland macht, in einem Steinkreis Blumen sammeln will und dummerweise durch den Stein in die Vergangenheit reist. Dort lebt sie im Schottland des 18. Jahrhunderts, verliebt sich unsterblich in Highlander Jamie und steht von da an zwischen zwei Männern. Ihr seht schon, alles hochdramatisch, mit grandiosen Sexszenen (muss man einfach so sagen), viel Drama und noch mehr Liebe. Wer also historischen Krams und ‚Love of my life‘ Zeugs mag, ist hier goldrichtig. Ach ja und Zeitreisen. Ich steh ja auf Zeitreisen.

Orange is the new black (Netflix)

Der Klassiker, mit dem Netflix zur Einführung auf dem deutschen Markt geworben hat und den wir uns wahrscheinlich alle ganz am Anfang reingezogen haben. Wer es nicht kennt: Piper hat in der Vergangenheit mal gemeinsam mit ihrer Geliebten (mehr oder weniger aus Versehen) illegalen Drogenschmuggel betrieben und landet dafür jetzt im Knast. Piper ist weiße Mittelschicht und muss sich in einem Gefängnis voller böser Mädchen behaupten. Das ist gleichermaßen komisch, wie bedrückend, aber wir fanden die Serie wirklich unglaublich intelligent und unterhaltsam. Große Empfehlung!

Game of Thrones (Amazon Staffelpass)

Weiter geht’s mit der einzigen Serie, für die wir beide sogar früher aufstehen, um sie noch vor der Arbeit zu gucken, wenn eine neue Folge rauskommt. Die Rede ist natürlich von Game of Thrones und ja uns kommen fast die Tränchen, wenn wir daran denken, dass die neue Staffel erst 2019 rauskommt und dass es vor allem die letzte sein wird. Die Handlung ist zu komplex, um sie hier zu erklären aber im Grunde geht es um viele, sehr ergeizige Menschen, die über Leichen gehen, um in einer fiktiven, mittelalterlichen Welt auf dem eisernen Thron zu sitzen. Kurzum: Jeder denkt, er selbst ist der Obermacker und alle anderen müssen spuren, aber natürlich spurt so leicht keiner. Da werden also Kriege geführt, Morde begangen etc. Und außerdem sind da ja noch die weißen Wanderer, eine Art Zombies, die am Ende sowieso alle platt machen. Bleiben sie also dran. Was man definitiv merkt: Diese Serie hat ein unglaublich hohes Budget, denn die Umsetzung jeder einzelnen Folge gleicht der eines Hollywood Blockbusters. Außerdem ist die Handlung sehr verwoben und komplex und die Serie fesselt und fordert einen. Wir findens super! Bezüglich des Genres würden wir ‚Game of Thrones‘ übrigens zu ‚Fantasy‘ einordnen, wenn auch nur vorsichtig, weil man trotz Drachen und weißer Wanderer irgendwie nicht das Gefühl hat, eine reine Fantasy Serie zu gucken.

Stranger Things (Netflix)

Die nächste Serie ist ‚Strange Things‘, einer Serie die gefühlt auch jeder gesehen hat und bei der ich mich irgendwann dem Zwang gebeugt und sie auch geschaut habe. Tatsächlich hat mich ‚Strange Things‘ null abgeholt. Es mag an den Protagonisten liegen, denn irgendwie werde ich mit Serien, bei denen Kinder die Hauptrollen spielen, meistens nicht warm. Teenies sind ja oft schon schwierig, aber bei Kids bin ich meist raus. Auch die Handlung fand ich um ehrlich zu sein etwas dürftig. Für alle, die es nicht gesehen haben: Die Serie spielt in den 1980ern in einer fiktiven Kleinstadt und ist wohl dem Genre ‚Science Fiction – Mystery‘ zuzuordnen. In der Kleinstadt verschwindet ein Junge, seine Mutter glaubt nicht, dass er tot ist und fängt daraufhin an, über Lichterketten mit ihm zu kommunizieren (ja alles etwas wild). Außerdem taucht ein mysteriöses Mädchen auf, das übernatürliche Fähigkeiten hat und das die Freunde des verschwundenen Jungen in ihrem Keller verstecken, weil sie angibt, Informationen zum Verschwinden des Jungen zu haben. Außerdem gibt’s noch geheime Regierungsexperimente, übernatürliche Ereignisse, Monster aus anderen Dimensionen und allerlei anderes, mysteriöses Zeug. Ich bin ehrlich: Ich musste mich durchkämpfen. Ich dachte immer, wenn so viele das schauen, muss es gut sein, aber meins war’s irgendwie nicht. Staffel 2 habe ich dann auch gar nicht mehr geschaut.

Dark (Netflix)

Was ich wiederum super fand und was an sich angeblich recht nah an ‚Stranger Things‘ ist, ist Dark. Ich finde um ehrlich zu sein nicht, dass die Serien sich so sehr ähneln, aber das empfindet wohl jeder anders. ‚Dark‘ ist die erste deutsche Netflix Serie und spielt in einer fiktiven Kleinstadt irgendwo im deutschen Nirgendwo. Nebenan ist ein Atomkraftwerk und auch hier passieren seltsame Sachen. Allerdings gibt es hier keine Monster und Parallelwelten; das zentrale Thema in ‚Dark‘ ist Zeit. Die Protagonisten können durch ein System aus Höhlen in Wald neben der Kleinstadt in mehrere verschiedene Zeiten reisen. Das wissen jedoch nur wenige und so kommt es, dass ein Junge sich verläuft, verschwindet und in den 80ern wieder auftaucht. Die Serie ist ebenfalls sehr verwoben und da es hier um vier Familien in drei verschiedenen Zeiten geht, wurde sie mit über 70 Schauspielern besetzt. Das ist meiner Meinung nach wahnsinnig gut gelungen und ich fand die Serie sowohl etwas gruselig (ich hab mich erst ab Folge 3 daran gewöhnt, dass ständig jemand nachts bei Regen durch den Wald läuft), als auch fesselnd und spannend. Oh und der Soundtrack ist genial. Ach ja und Zeitreisen. Mag ich ja sowieso…

Orphan Black (Netflix)

‚Orphan Black ‚ ist ebenfalls eine Science Fiction Serie mit der Hauptdarstellerin in einer Mehrfach Rolle. Es geht um verschiedene, größtenteils weibliche Klone, die voneinander getrennt aufgewachsen sind und das Geheimnis ihrer Herkunft aufdecken wollen. Eileen fand es hier super, dass die verschiedenen Charaktere von einer Person gespielt werden und das ist hier auch ziemlich gut umgesetzt. Außerdem war die Serie super spannend und im Bezug auf die ganze Klon-Thematik definitiv aktuell. Die Serie ist also nicht nur was für Science-Fiction Fans.

House of Cards (Netflix)

Was Eileen ebenfalls sehr gerne schaut, sind Politik und Jura Serien. Ganz oben steht da natürlich ‚House of Cards‘ Die ersten beiden Staffeln habe ich da auch noch geschaut, dann bin ich ausgestiegen. ‚House of Cards‘ ist eine der Serien, bei denen man meiner Meinung nach wirklich aufpassen muss. Einmal kurz aufs Handy geguckt und ich hatte völlig den Faden verloren. Inhaltlich geht es um Frank Underwood, der mit kleinen (oder ziemlich großen) Intrigen, Korruption und Machtspielchen versucht, an immer höhere, politische Ämter zu gelangen. Auch seine Frau ist dabei nicht zu unterschätzen und es ist wirklich krass, wenn man sich mal vorstellt, dass solche Dinge in abgewandelter Form wahrscheinlich wirklich passieren. House of Cards ist spannend, immer wieder erschütternd und definitiv sehenswert. Filmisch ist diese Serie außerdem ein Meisterwerk. Es gibt sonst eigentlich keine Serie, die mit so vielem filmischen Stilmitteln arbeitet, wie ‚House of Cards‘.

Suits (Netflix)

‚Suits‘ ist eine Anwaltsserie, bei der es um einen ziemlich intelligenten Typen geht, der sich in eine Kanzlei sneaked, ohne Anwalt zu sein. Natürlich darf das nicht rauskommen und es gibt noch viele weitere Verwicklungen, Intrigen und Machenschaften. Eileen fand die Serie super und ein bisschen wie ‚Gosspi Girl‘ in einer Anwaltskanzlei. Ich habe sie mir mittlerweile auch angeschaut (allein schon wegen Meghan Markle, ich bin ja schließlich ein kleiner Royal Fan), finde das mit ‚Gossip Girl‘ nicht ganz passend, die Serie aber nicht schlecht. Ich persönlich interessiere mich nicht so sehr für das Jura Thema, konnte den Fällen aber auch als juristischer Komplettlaie folgen. War für mich nicht die beste Serie, aber durchaus sehenswert.

Designated Survivor (Netflix)

In ‚Designated Survivor‘ geht es um ein Kabinettsmitglied, als das einziger eine Explosion überlebt. Da alle anderen wichtigen Menschen tot sind, wird er sofort unter den Schutz des Secret Service gestellt und als neuer Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt. Tatsächlich ist der Kerl Wohnungsbauminister, aber da er der einzige Überlebende ist, muss er eben als Präsident ran. Fortan muss er sich gegen Putschversuche und ähnliches wehren und sich als Präsident beweisen, wobei er natürlich ständig untergraben wird. Laut Eileen ist ‚Designated Survivor‘ die ’nette Version‘ von ‚House of Cards‘, wenn man das so sagen kann. Also weniger intrigant und heftig, sondern es geht mehr darum, wie hart es wirklich ist, Präsident zu sein und nicht so sehr um Machthunger und Korruption. Eileen hat die Serie aber trotzdem sehr gerne geschaut, auch wenn sie etwas seichter ist, als ‚House of Cards‘.

How to get away with murder (Netflix)

Weiter geht’s mit den Krimiserien. Ich persönlich lese Krimis ja unglaublich gerne, mag die meisten Krimiserien aber gar nicht. Eileen hingegen schon und deshalb macht in dieser Kategorie ‚How to get away with murder‘ den Anfang. Hier geht es um eine ziemlich gerissene Professorin, die nebenbei noch als erfolgreiche Strafverteidigern arbeitet. An der Uni gibt sie einen Kurs, der sich ‚Wie man mit einem Mord davonkommt‘ nennt und sucht in diesem Kurs fünf Studenten aus, die sie auch vor Gericht unterstützen sollen. Dabei werden alle in mehrere Mordfälle verwickelt. Die Spannung baut sich daraus auf, dass die Geschichte mehr oder weniger rückwärts zu Mord hin erzählt wird. Das mag sicherlich nicht jeder, Eileen fand es aber super spannend, aber ewig funktioniert so etwas natürlich auch nicht. Die Erzählweise an sich ist aber einfach mal was anderes und und das ist definitiv ziemlich cool. Außerdem werden so die Charaktere ganz anders aufgerollt und gezeichnet und das sorgt für den ein oder anderen Überraschungsmoment.

White Collar (Netflix)

In ‚White Collar‘ geht es um einen Kunstdieb und -Fälscher und einen Special Agent, die zusammen arbeiten müssen. Dabei geht der Dieb auf einen Deal ein, bei dem er sich mittels einer Fußfessel in einem 3 Kilometer Radius um seinen Wohnort bewegen darf, wenn er dem Special Agent dafür bei der Aufklärung von Fällen hilft. Eileen fand die Serie nicht außergewöhnlich jedoch ganz spannend, vor allem, weil sie das Kunst-Thema sehr interessiert. Ansonsten ist ‚White collar‘ eine recht witzig Krimi Serie, die man sich definitiv anschauen kann.

The Killing (Netflix)

‚The Killing‘ spielt in Seattle und jede Folge entspricht ungefähr 24 Stunden in Echtzeit. Es geht um die Aufklärung des Mordes an einem Mädchen. Es gibt verschiedene Handlungsstränge, die einerseits die Ermittlungen zeigen und andererseits die Familie. Für Eileen gehört diese Serie definitiv zu den sehr guten Serien. Sie war unglaublich spannend aufgebaut, hatte sehr viel Tiefe, obwohl es die ganze Serie über nur um diesen einen Fall geht und die Kombination der einzelnen Charaktere war wahnsinnig ausgeklügelt. Wer also Krimis an sich mag, sollte sich das definitiv mal anschauen!

Suburra (Netflix)

Unser letztes Serien Genre sind die ‚Drogen und Mafia Serien‘ Da gibt es ja mehrere und den Anfang macht heute ‚Suburra‘. Diese italienische Serie spielt in einem Vorort von Rom und es geht um den Verkauf von Grundstücken, der die sizilianische Mafia anlockt, weil die gerne einen Hafen als Drogenannahme stelle bauen würden. Es geht um ganz viel Korruption, Mafia Krams, Erpressung etc. Ein bisschen ist das die italienische Version von ‚Narcos‘ (dazu kommen wir gleich noch), aber in abgeschwächter Form. Eileen fand die Serie super interessant, weil man hier auch eine Drogenkultur sieht, die uns gar nicht so bewusst ist. Wer auf sowas steht und die bekannten Drogen-Serien durchhat, kann sich ‚Suburra‘ definitiv anschauen.

Queen of the South (Netflix)

Kommen wir also zur nächsten Drogenserie, dieses mal wieder in gewohnt spanischem, beziehungsweise lateinamerikanischem Umfeld. Es geht um die Freundin eines Drogenkuriers, der eines Tages umgebracht wird. Sie muss fliehen und sich in der Drogenschmuggel Szene behaupten, um weit genug nach oben zu kommen, um den Tod ihres Freundes zu rächen. Eileen fand es hier ganz spannend, die Drogenszene mal aus Sicht einer Frau zu sehen, was ja sonst nicht so üblich ist. Da geht es meist um harte Jungs. Die Serie ist schockieren, interessant und spannend und definitiv eine Empfehlung.

Narcos (Netflix)

Schlussendlich noch ein ein Klassiker unter den Drogen Serien. Wenn man nur eine von diesen Serien gesehen hat, ist es meistens diese. Basierend auf wahren Begebenheiten erzählt die Serie die Geschichte des Drogenbosses Pablo Escobar. Es geht um Kartelle in den 70ern bis 90ern und die Serie spielt klassisch in Kolumbien. Die Serie ist gut gemacht, es werden teilweise sogar Original Aufnahmen von Drogenaufnahmen mit reingeschnitten. Zudem ist die Serie unfassbar blutig und schockierend, also damit muss man definitiv zurecht kommen. Die Serie ist nichts für zart besaitete. Da die Serie auf wahren Begebenheiten beruht, ist das natürlich auch historisch gesehen super spannend. Eigentlich grenzt das fast schon mehr an eine Doku, als an eine Serie. Also definitiv anschauen, wenn ihr darauf Lust habt!

 

Haus des Geldes (Netflix)

Auch diese Serie haben wir beide gesehen, wenn auch nicht zusammen, sondern um ein paar Stunden zeitversetzt. Eileen hat an einem Donnerstag Abend begonnen und ist – kein Witz – Freitag einfach nicht im Büro erschienen, weil sie weiter gucken musste. Das gab’s bei uns noch nie! Egal wie sehr man eine Serie sehen will, wir halten uns an unsere Bürozeiten und Arbeit geht immer vor. ‚Haus des Geldes‘ war jedoch so spannend, dass es einfach nicht anders ging. Ich hab daraufhin einen Tag später auch angefangen und war ebenfalls völlig hin und weg. ‚Haus des Geldes‘ ist eine spanische Serie, in der es um eine 8-köpfige Verbrecher Bande geht, die sich mit 67 Geiseln in der staatlichen Banknotendruckerei in Madrid einschließt und dort Milliarden  druckt. Hier ist einfach jede Folge irre spannend und man will unbedingt wissen, ob sie es schaffen, da unerkannt mit den Geldsäcken rauszukommen. Außerdem lieben wir ja Filme und Serien mit einem Plan. Wir würden die Serie am ehesten mit ‚Prison Break Staffel 1‘ vergleichen, denn auch das war genau wegen dem Plan so unglaublich gut. ‚Haus des Geldes‘ ist aber noch tausend mal spannender. Ganz große Empfehlung! Nehmt euch der auf jeden Fall ein Wochenende Zeit dafür, denn ihr werdet es bingewatchen müssen.

Hot Girls Wanted (Netflix)

Last but not least: Die Netflix Dokus. Davon gibt es nämlich auch ziemlich viele gute. Eine davon ist ‚Hot Girls Wanted‘. Die Doku zeigt junge Mädchen in Amerika, die aus ihrer Kleinstadt rauswollen und deshalb in die Porno Industrie einsteigen. Die Doku begleitet mehrere dieser Mädchen, die alle gerade mal 18 sind und gemeinsam im Haus eines Porno Produzenten leben. Wir haben die Doku beide gesehen und fanden sie nur noch heftig. Das ist auch nichts, was man sich zur Unterhaltung anschaut, sondern etwas, das wirklich nachdenklich macht. Teilweise richten sich diese Mädels innerhalb weniger Wochen völlig zugrunde, sind danach physisch und psychisch völlig am Boden, weil sie ständig Dinge tun müssen, die sie eigentlich gar nicht wollen etc. Es ist unfassbar, was diese Industrie mit jungen Mädchen, die einfach nur mal rauswollen anstellt und die Doku sollte man definitiv gesehen haben.

The worlds most extraordinary homes (Netflix)

Diese Doku fand Eileen absolut irre. Wer sich für Architektur interessiert, sollte sich das definitiv anschauen! Es werden, wie der Titel schon sagt, außergewöhnliche Häuser gezeigt. Dabei reisen ein Architekt und eine architekturbegeisterte Kollegin um die Welt und finden die spannendsten Häuser, die es gibt. Dabei sind Häuser unter der Erde, über der Erde, an der Küste etc. Alle sind absolut besonders und man kann so viel entdecken. Es gibt Geschichten von den Besitzern, Eindrücke von den beiden, die sich die Häuser anschauen und auf eine ganz komische Art und Weise holt einen diese Dokureihe total ab. Also definitiv anschauen!

Making a Murderer (Netflix)

Diese Dokureihe wurde über 10 Jahre lang gefilmt. Sie dröselt den Fall eines Mannes auf, der 18 Jahre lang unschuldig im Gefängnis saß und nun wieder verurteilt wurde. Es ist also eine Mischung aus Krimi und Doku aber eben völlig real. Erschreckend dabei ist, wie sich die Justiz eben ihren Mörder zurechtbiegt, nur weil ein Schuldiger her muss. Super spannend, erschreckend und schockierend.

Amanda Knox (Netflix)

Ebenfalls sehr interessant ist die Doku über Amanda Knox. Amanda wurde beschuldigt, ihre Mitbewohnerin Meredith im italienischen Perugia kaltblütig ermordet zu haben. In den Medien war sie damals der ‚Engel mit den Eisaugen‘. Amanda wurde zwei mal verurteilt und zwei mal freigesprochen. Offiziell gilt sie mittlerweile als unschuldig. Der Fall war damals überall in den Medien und die Person ‚Amanda Knox‘ zieht die Leute irgendwie immer noch in ihrem Bann. Sehr gute Krimi Doku, in der sie auch selbst zu Wort kommt. Ich persönlich weiß bis heute nicht, ob ich ihr glauben soll, oder nicht…

 

 

 

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  • Ich finde diese Amanda Knox Docu schockierend! Diese Frau ist durch den Mord eines Menschen „berühmt“ geworden und verdient Vermögen daraus… total absurd!!

    Stranger Things habe ich geliebt! Die Darsteller sind mit sehr sympathisch und Winona Ryders Rolle finde ich sehr gut interpretiert!

    Narcos fand ich auch sehr spannend, leider sind manche Szenen zu krass, aber das hängt bestimmt an meiner Sensibilität !

    Suburra, das Römer-Gomorra find ich auch sehr cool! Ich habe es mir in Original Sprache angeschaut und ist tausend mal besser als übersetz!

    Designated Survivor habe ich aus mal gesehen.. finde es aber ziemlich langweilig! Besser The Good Wife!

    Haus des Geldes finde ich total spannend auch wenn ich beim Serien Ende mich jetzt frage..“Kommt noch was, oder ist dieses das Ende?“..

    Ich empfehle euch auch noch Revenge, die Docu“ Betting on Zero“ (sehr aktuelles Thema), Breaking Bad und Black Mirror!!

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