Survive Wiesn

Transparenz: Anzeige/Werbung in freundlicher Kooperation mit der Kampagne #nurwennicheswill.

Pünktlich zum Beginn des Münchner Oktoberfestes haben wir heute wieder einen Wiesn Post für euch. Heute soll es ausnahmsweise mal weniger um Tracht gehen (auch wenn wir natürlich für die Bilder zum heutigen Post nicht darauf verzichten konnten), sondern vielmehr darum, was man als Frau machen kann, damit der Wiesnbesuch entspannt und sicher abläuft, denn wie der ein oder andere vielleicht schon mitbekommen hat, kann es da durchaus wild zugehen. Aber keine Angst, wenn man auf ein paar Dinge Acht gibt, steht der Wiesn Gaudi nichts mehr im Weg und man kann da wirklich eine tolle Zeit haben.

Inspiriert ist dieser Post von ‚Nur wenn ich es will’, einer Aufklärungskampagne der Pille Danach, die für verantwortungsvollen und selbstbestimmten Umgang mit Sex steht. Da wir als Blogger auch irgendwo eine kleine Vorbildfunktion haben, liegt uns dieses Thema ganz besonders am Herzen, hört man doch immer wieder Geschichten vom Oktoberfest, wo Frauen gegen ihren Willen angefasst oder bedrängt wurden. Anbandeln und Flirten an sich gehören natürlich zum Oktoberfest dazu, wie das Hendl und das Bier und wir haben heute ein paar Tipps zusammengetragen, die die Wiesn sicherer für uns Mädels machen, damit der uneingeschränkten Gaudi nichts im Weg steht. Wie der Slogan der Kampagne schon sagt: Erlaubt ist alles, aber nur wenn ich es will.

Was wir übrigens gleich zu Beginn klarstellen wollen: Das hier soll kein Post werden, der alle Männer schlecht darstellt. Es gibt genug Jungs da draußen, die immer super auf die Mädels in ihrer Gruppe aufpassen, sich absolut korrekt verhalten und auch fremden Frauen helfen, wenn sie mal nicht weiterwissen. Also Shoutout an alle gut erzogenen Jungs!

Sei niemals allein unterwegs

Ja wir Frauen gehen auch sonst immer zu zweit aufs Klo und sind eigentlich immer in Grüppchen anzutreffen. Auf dem Oktoberfest ist das aber keine süße Frauenmacke, sondern ziemlich wichtig. Allein sollte man nie unterwegs sein, denn da ist man eigentlich immer innerhalb weniger Minuten von ein paar mehr oder minder alkoholisierten Jungs umgeben und so ganz alleine ist das meist nicht so toll. Also schnappt euch eure beste Freundin, hakt euch unter und schlendert gemeinsam zum Zuckerwatte holen. Das macht nicht nur mehr Spaß, sondern ist auch um einiges sicherer. Es macht übrigens auch Sinn, einen eindeutigen Treffpunkt auszumachen, falls man sich doch mal verliert. So hat man für den Fall der Fälle einen Plan B und irrt nicht ewig allein umher.

Sei niemals ohne Geld unterwegs

Auf dem Oktoberfest wird getrunken, gefeiert und geschunkelt. Klar dass es da mehr als einmal passiert, dass eine Handtasche oder ein Geldbeutel abhandenkommen. Unser Tipp: Steckt euch mindestens einen 10 Euro Schein in den BH, denn da kann er nicht verloren gehen und ihr habt im Fall der Fälle einen Notgroschen, der zumindest für die Ubahn nach Hause reicht. So seid ihr unabhängig und könnt immer selbst entscheiden, ob ihr die netten Angebote der Männer, euch nach Hause zu bringen, annehmt, oder lieber alleine fahrt.

Informiere dich vor dem Wiesnbesuch über Anlaufstellen

Sollte man auf dem Münchner Oktoberfest mal in eine blöde Situation geraten oder sich in irgendeiner Art belästigt fühlen, gibt es natürlich mehrere Anlaufstellen, wo es Hilfe gibt. Eine davon heißt ‚Sichere Wiesn’ und die Mitarbeiterinnen sind mit einer festen Anlaufstelle im Servicepoint hinter dem Schottenhamel Zelt, sowie mit mehreren Mitarbeiterinnen, die mit Funkgeräten auf dem Gelände unterwegs sind, immer vor Ort. Vor allem bei steigendem Alkoholkonsum, kann man schon mal die Orientierung verlieren, von seiner Gruppe getrennt werden und dann auf sich allein gestellt sein. Die Mädels von der ‚Sicheren Wiesn’ helfen bei kleineren und größeren Problemen, sodass niemand allein durch die Gegend irren muss. Hier findet ich auch Hilfe, wenn dann doch mal ein Bursche aufdringlich wird, denn das kann sehr unangenehm werden, wenn man das in dem Moment nicht möchte.

Behalte dein Getränk im Auge

Gerade fühlen wir uns wie Mama, die einen Vortrag hält, aber man sollte wirklich immer und überall – auch auf der Wiesn – sein Getränk im Auge behalten. K.O. Tropfen kommen auch hier zum Einsatz und sowas kann wirklich böse ausgehen. Also immer aufs eigene Getränk schauen und nicht bei anderen trinken. Online kann man übrigens süße kleine Manschetten für den Bierkrug Henkel bestellen, damit auch wirklich keine Verwechslungsgefahr besteht. Das Bier auf dem Oktoberfest hat übrigens einen Alkoholanteil von um die 6% und ist im Hofbräu Zelt am stärksten. Unterschätzt das also nicht, das kann einen schon ziemlich weghauen. Wir trinken deshalb eigentlich immer Radler. Damit bewahrt man ganz gut einen kühlen Kopf und schießt sich nicht völlig ab. Außerdem schmeckt es uns besser.

Meide den berüchtigten ‚Komahügel’

Bei uns Münchnern ist er berühmt-berüchtigt. Touristen sind meist völlig entsetzt, wenn sie ihn zum ersten Mal sehen. Die Rede ist vom sogenannten ‚Komahügel’ direkt neben der Bavaria hinter den Zelten. Diesen Bereich solltet ihr meiden, komme was wolle. Egal wie betrunken oder müde ihr seid, geht da einfach nicht hin. Die Gefahr, dort einzuschlafen und in diversen Körperflüssigkeiten zu liegen, ist einfach zu hoch. Außerdem kennen die Männern, die da unterwegs sind, meist auch keine Grenzen mehr und rücken einem ziemlich auf die Pelle. Haltet euch also bitte einfach fern.

Entscheide selbst, was du möchtest und was nicht und gehe verantwortungsvoll mit dieser Entscheidung um

Wir selbst kennen es nur zu gut, bei steigendem Alkoholpegel sinken gleichzeitig die Hemmungen. Man wird flirty, touchy und neigt vielleicht dazu, eher mal etwas zu machen, was man nüchtern vielleicht nicht gemacht hätte. Das ist soweit überhaupt kein Problem, denn so ist das nunmal mit dem ‚Obandeln’ und egal, ob man nun seinen absoluten Traummann kennenlernt (ja, sowas passiert da wohl wirklich), oder einfach nur eine kurze, aber gute Zeit hat: Selbstbestimmung und Verantwortung dem Thema Sex gegenüber sollten immer Priorität haben. Wir wollen euch jetzt keinen Mutti-Vortrag halten, denn worauf man achten sollte und wie man grundsätzlich verhütet (immer mit Mützchen!), wisst ihr bestimmt alle selbst. Entscheidet selbst, schämt euch nicht, auch mal mit Freundinnen über dieses Thema zu sprechen und habt vor allem eine gute Zeit, bei der ihr euch auch gut fühlt. Und wenn wirklich mal eine kleine Panne passiert: Es gibt die Pille Danach. Die schützt zwar nicht vor sexuell übertragbaren Krankheiten, kann aber zumindest eine ungewollte Schwangerschaft verhindern. Wenn der Wiesn Flirt nämlich nicht der Traumprinz ist, sondern eher ein ziemlicher Depp, den man halt betrunken ganz süß fand, kann man so zumindest selbst entscheiden, ob er der Vater der eigenen Kinder sein soll, oder eben nicht.

 

Gut zu wissen:

  • Die Pille Danach verschiebt in diesen Fällen den Eisprung, so dass das Zusammentreffen von befruchtungsfähiger Eizelle und Spermien und somit auch eine Schwangerschaft verhindert werden kann. Die Pille Danach ist also keine Abtreibung.

  • Die Pille Danach gibt es rezeptfrei in der Apotheke – auch nachts und am Wochenende (Apotheken-Notdienst).

  • Die Pille Danach ist keine Hormonbombe – Nebenwirkungen sind meist leicht und klingen von selbst wieder ab.

Wir hoffen, wir konnten vielleicht dem ein oder anderen ein paar Tipps mit auf den Weg geben. Seid bitte nicht verunsichert, wenn ihr zum ersten Mal auf die Wiesn geht. Es sind nicht alle Männer böse und es ist nicht super gefährlich dort. Auf sich aufpassen sollte man natürlich trotzdem immer und wer einfach ein bisschen wachsam ist, der kann dort eine Mords Gaudi haben.

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  • Ich finde das echt super, dass ihr dieses Thema ansprecht. Denn bei der Wiesn geht es nicht immer nur im den perfekten Dirndllook.
    Man denkt sich zwar immer, „ach, mir passiert schon nichts“ aber das ist nie aus zu schließen und dank der Tipps weiß man an wen man sich wenden kann oder sich in so einer Situation verhält. Denn keiner ist Sicher davor.

    Liebe Grüße

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