5 Dinge die uns das Home Office beigebracht hat

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Wir beide bloggen aktuell hauptberuflich. Diese Website ist nicht nur unsere Passion, sondern auch unser täglich Brot und sie ist jeden Tag wieder eine Herausforderung für uns. An unser Durchhaltevermögen, manchmal unsere Disziplin, unsere Kreativität und an unsere Freundschaft. Zwischen 7 und 12 Stunden täglich verbringen wir mittlerweile an den meisten Tagen zusammen in einem Raum, gegenüber an unserem tollen neuen Tisch und vor allem die letzten Wochen, in denen sich an unserer Arbeitssituation nochmal einiges verändert hat, haben uns gezeigt, was wirklich wichtig ist, wenn man wie wir eben nicht 9 to 5 in ein Büro geht, sondern wenn das Büro in den eigenen vier Wänden ist und man selbst entscheidet, wann man an seinem Schreibtisch sitzt und wann nicht.

Da wir erst lernen mussten, wie das so alles funktioniert mit dem von daheim aus arbeiten und was man tun kann, um das auch wirklich effektiv und produktiv zu gestalten, wollen wir heute ein paar kleine Tipps mit euch teilen. Kein Geheimrezept, nichts, was man sich nicht eigentlich schon denken kann, nur unsere Erfahrungen, die auch aktuell noch jeden Tag wachsen.

1. Arbeit und Entspannung trennen

Ja, das wussten wir eigentlich schon vorher. Irgendwie war uns immer klar, dass es nicht wirklich gesund sein kann, im eigenen Schlafzimmer, oder gar im Bett zu arbeiten, wenn man nicht mal Platz für einen Schreibtisch hat. Trotzdem haben wir es gezwungenermaßen lange Zeit so gemacht, weil es schlichtweg nicht anders ging und wir merken erst jetzt, wo wir endlich ein eigenes Arbeitszimmer haben, wie schlecht das eigentlich war. Seit unsere Laptops im Büro bleiben und wir nicht mehr den ganzen Tag in unseren Betten leben, merken wir erst, wie es ist ein ‚Schlafzimmer’ zu haben. Genau das sind unsere beiden Zimmer nämlich mittlerweile, es sind nur noch Schlafzimmer und das ist einfach unglaublich gut. Wenn wir abends die Laptops zuklappen und jeder in sein Schlafzimmer geht, dann schaffe zumindest ich es auch meistens, meinen Kopf auszuschalten und die Arbeit drüben im Büro zu lassen. Komplett klappt das natürlich oft auch nicht, aber es vermischt sich bei weitem nicht mehr alles so sehr und es fällt leichter, abends runterzukommen und sich zu entspannen. Wir raten also jedem, der die Möglichkeit hat, sich einen Arbeitsbereich zu schaffen, der sonst nichts mit dem Privatleben zu tun hat. Und ja, das ist oft leichter gesagt, als getan, das wissen wir selbst, aber genau aus dem Grund ist das dritte Zimmer bei uns zu einem Büro geworden und nicht zu einem Wohn- oder Ankleidezimmer. Das hätten wir nämlich auch gerne, das Büro hatte jedoch einfach Priorität und das war die richtige Entscheidung. Seit wir nicht mehr in unseren Schlafzimmern arbeiten, schlafen wir übrigens auch beide besser und ich habe das Gefühl, es wirkt sich extrem positiv auf unseren Biorhythmus und aufs allgemeine Wohlbefinden aus. 

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2. Freizeit schaffen und Zeiten fest einteilen

Freizeit ist ein Punkt, an dem wohl viele Selbständige zu knabbern haben, egal ob sie von zu Hause aus arbeiten, oder nicht. Oft fällt es schwer, Wochenenden einzuhalten, weil es eben immer was zu tun gibt und auch wir erwischen uns immer wieder dabei, wie wir uns auch am Sonntag mal hinsetzen, den Laptop aufklappen und noch einige Dinge erledigen, weil sie eben erledigt werden müssen. Da wir unter der Woche wirklich fleißig sind und gerne mal bis 20 Uhr oder länger im Büro sitzen, ist es aber wichtig, sich auch mal Auszeiten zu nehmen und wir versuchen wirklich, das zu beherzigen. Es ist nicht immer einfach, gerade wenn das Büro in der eigenen Wohnung ist und man eben nur kurz rübergehen muss. Diese Auszeiten sind aber wichtig, um den Rest der Zeit wirklich produktiv zu arbeiten. Ein Home Office macht es einem also nicht gerade einfacher, ein richtiges ‚Wochenende’ einzuhalten und manchmal muss man sich dazu zwingen. Unterm Strich lohnt es sich aber.

Außerdem versuchen wir, unseren Arbeitsalltag einigermaßen zu strukturieren, indem ich beispielsweise morgens gegen 9 an den Schreibtisch gehe (Eileen sitzt meist schon eine halbe Stunde früher dort). Ich kenne einige Blogger, die bis spät in die Nacht arbeiten und dann tagsüber schlafen und ja, auch ich war früher so. Zu Studienzeiten habe ich jede Hausarbeit nachts geschrieben, aber gegen Ende hin habe ich dann gemerkt, dass es für mich mehr Sinn macht, früher aufzustehen und meinen Kram tagsüber zu erledigen. Außerdem ist es als Blogger natürlich sinnvoll, in den Kernzeiten erreichbar zu sein, denn die meisten Agentur-Mitarbeiter sitzen nunmal auch ab 9 im Büro. Wir orientieren uns also grob an 9 to 5, machen aber abends eigentlich immer länger, weil es eben dann doch noch was zu tun gibt. Das ist aber okay, wenn man sich dafür um 19 Uhr vor den Fernseher setzen kann und nicht mehr bis fünf Uhr früh irgendwas machen muss. Für uns machen diese ‘normalen’ Arbeitszeiten also wirklich Sinn.

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3. Style mit Funktionalität kombinieren 

Für uns Blogger ein ganz großes Thema, aber auch für viele andere mit bestimmten Design Vorstellungen, ist die Gestaltung des Büros oder Arbeitsplatzes. Da wir mit unserem Büro natürlich auch einige Foto-Möglichkeiten schaffen wollen, war es uns wichtig, das ganze einigermaßen ‚stylisch’ zu gestalten. Man sollte jedoch auch hier die Funktionalität nicht vergessen, denn ein schicker, aber steinharter Stuhl nützt keinem was, wenn man nicht 8 Stunden am Tag drauf sitzen kann, weil man sonst Rückenschmerzen bekommt. Uns war es also wichtig, zwar schicke, aber auch einigermaßen bequeme Stühle anzuschaffen, was uns –soweit wir das bisher beurteilen können – ganz gut gelungen ist. Außerdem haben wir uns aus mehreren Gründen gegen zwei Schreibtische gegenüber und für einen großen Esstisch als Schreibtisch entschieden. Hier können wir beide bequem sitzen, er entspricht unseren Design-Vorstellungen und wir können die Laptops auch mal wegpacken und Freunde zum Essen einladen. Gerade wenn man eine kleine Wohnung hat, so wie wir, ist das eine gute Idee, um den Platz besser zu nutzen. Wir haben sehr viel Zeit und auch Geld in die Gestaltung unseres Büros gesteckt, da sind wir ganz ehrlich. Und ja, auch uns fiel es nicht immer leicht, rational zu denken und genau zu überlegen, was für uns Sinn macht und was nicht. Wir denken aber, dass wir es schlussendlich ganz gut hingekriegt haben. Übrigens ist alleine schon das ‚Auf einem Stuhl an einem Tisch sitzen’ eine enorme Verbesserung, wenn man bedenkt, dass ich vorher monatelang jeden Tag in meinem Bett gearbeitet habe. Adé Rückenschmerzen. Endlich. 

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4. Raus aus dem Schlafanzug, auch wenn man ‚daheim’ ist 

Bei Punkt 4 müssen wir selbst schmunzeln. Wer kennt das nicht, man steht in der früh auf und bevor man überhaupt gefrühstückt hat, kommt schon die erste Mail. Man setzt sich also im Schlafanzug und mit dem Dutt vom Schlafen auf dem Kopf an den Schreibtisch und ‚macht nur ganz kurz die Mail’, bevor man sich dann anzieht und so…. Denkste. Ehe man sich versieht, ist es 14 Uhr und man sitzt immer noch im Schlafanzug da und arbeitet vor sich hin. Und ja, wir mussten uns das auch erst abgewöhnen, aber es geht wirklich nicht. Das bedeutet nicht, dass wir jeden Tag top gestylt am Schreibtisch sitzen und wenn wir Office Day haben und keine Fotos machen, sehen auch wir meist keinen Grund, uns zu schminken und in ein Kleidchen zu schmeißen. Man könnte sagen, das ist ein Vorteil daran, wenn man sein Büro in der eigenen Wohnung hat. Man muss sich eben nicht jeden Tag Gedanken über das perfekte Outfit machen und sich herrichten. Wir finden es aber trotzdem wichtig, sich auf jeden Fall was Ordentliches anzuziehen, sich die Haare zu kämmen etc. Einfach fürs Gefühl, denn im Schlafanzug arbeitet es sich wirklich nicht gut. Irgendwie bekommt man so nie das Gefühl, wirklich auf zu sein und das trägt nicht wirklich was zur Produktivität bei. Wir nehmen uns also auch in Zukunft vor, das Home Office noch mehr wie ein normales Office zu behandeln, das es verdient hat, dass man sich ordentlich anzieht und nicht im Gammellook rumsitzt.

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5. Die richtige Atmosphäre schaffen

Ein Büro in der eigenen Wohnung hat auch Vorteile. Einige sogar. Einer ist defintiv, dass man es nicht nur in der Einrichtung so gestalten kann, wie man möchte, sondern auch die für sich angenehmste Atmosphäre schaffen kann und zwar ganz nach seinen eigenen Vorstellungen. Bei uns stehen beispielsweise frische Blumen, es läuft eigentlich immer leise Musik (die abends auch gerne mal lauter wird) und wir können entscheiden, wie warm oder kalt wir den Raum haben wollen. Für uns ist diese ‚Wohlfühlathmosphäre’ extrem wichtig und wir sind uns hier in den meisten Punkten auch Gott sei Dank einig. Was ich euch damit sagen möchte: Macht euch das ‚von zu Hause aus arbeiten’ angenehm. Überlegt euch, was euch gut tut, wie ihr am besten produktiv arbeitet und verändert Dinge, wenn ihr merkt, sie lenken euch ab oder sind irgendwie nicht so, wie ihr das gerne hättet. Oft machen kleine Dinge hier schon einen großen Unterschied. Ich zum Beispiel brauche es, dass Musik läuft. Als ich noch in meinem Bett gearbeitet habe, liefen immer im Fernsehen leise Dokus (einfach weil ich Dokus und Reportagen liebe), aber die fand ich dann eben doch gerne mal spannend genug, dass ich eben doch abgelenkt war. Musik ist für uns beide perfekt, um kreativ zu arbeiten, aber uns nicht zu sehr ablenken zu lassen.

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Kommentare

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  1. Linda says

    Naja… irgendwie finde ich die Tipps ein bisschen seicht und nichtssagend, da ich auch im Homeoffice als Social Media Managerin arbeite hätte ich mir durch den Artikel ein paar hilfreichere Tipps gewünscht…
    Auch finde ich die Bilder nicht so ganz passend dazu,

    Dennoch einen schönen Tag,
    Linda