Life update // Hello Stylejunction HQ

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Wir haben heute mal wieder ein kleines Life Update für euch, denn das was in den letzten Wochen bei uns so los war, war für den ein oder anderen dann doch etwas verwirrend und wir haben unglaublich viele Fragen dazu bekommen, was bei uns aktuell so los ist, warum wir jetzt doch nicht umziehen, obwohl wir doch abgerissen werden und woher wir auf einmal den dritten Raum in unserer Wohnung gezaubert haben, den wir aktuell zum Büro umgestalten. Die Story ist also folgende: Die letzten drei Jahre hat Anjas Schwester bei uns gewohnt und der dritte Raum war ihr Zimmer. Wir haben eine Drei Zimmer Wohnung, demnach hatte jeder hier nicht mehr als sein Schlafzimmer und das war schon wirklich sehr beengt. Hinzu kam, dass die Hausverwaltung uns vor einem guten Jahr mit einem netten Brief überrascht hat, in dem stand, dass wir Ende 2017 ausziehen müssen, weil der ganze Block kernsaniert wird. Uns würde zwar für die Zeit der Sanierung eine andere Wohnung gestellt werden und wir könnten danach auch wieder zurück, unsere Begeisterung hielt sich aber natürlich trotzdem in Grenzen. Wir haben also letztes Jahr im Frühjahr angefangen, nach einer neuen Wohnung zu suchen, einfach weil wir keine Lust auf das Hin und Her hatten und uns dachten, dass es vielleicht einfacher ist, sich etwas komplett neues zu suchen. ‚Wir’ waren in dem Fall nur Eileen und ich, da meine Schwester eh noch keinen Plan hatte, was sie nach dem Bachelor machen wollte und ob sie überhaupt in München bleiben würde. Sie wäre also vorerst mit neuen Mitbewohnern in unserer aktuellen Wohnung geblieben.

Wir sind ganz ehrlich, uns war klar, dass der Münchner Wohnungsmarkt verzickt ist, dass es jedoch so schlimm wird, war uns nicht bewusst. Irgendwann und irgendwie findet man schon eine Wohnung, dachten wir, denn schließlich hatten all unsere Freunde auch irgendwann eine gefunden. Denkste, kann ich da nur sagen. Wir haben ungefähr ein dreivierteltes Jahr gesucht, haben wer weiß wie viele Vermieter und Makler angeschrieben und angerufen und hätten keine einzige Wohnung bekommen. Und dabei haben wir wirklich alles versucht. Dass selbständig nicht so gut ankommt, war uns schon klar, also haben wir es als Studenten und mit den Gehaltszetteln unserer Eltern probiert. Wir haben uns als lesbisches Pärchen ausgegeben, wenn keine WGs erwünscht waren und Hund hatten wir natürlich auch keinen. Unterm Strich war es einfach ein Desaster.

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Hinzu kam, dass sich so langsam aber sicher herauskristallisierte, dass sich die Kernsanierung unserer Wohnung verzögern würde, da mit Bauabschnitt 1, der eigentlich im März 2016 beginnen sollte, noch nicht mal angefangen war und sich unser Bauabschnitt 2 somit verzögerte. Mittlerweile sind wir also hier schon ein Jahr im Verzug und vor Ende 2018 rechnen wir nicht mit unserem Auszug. Für uns war das Grund genug, die Situation nochmal zu überdenken, zumal wir hier in Schwabing in einer unschlagbar günstigen Wohnung wohnen und sich unsere Ausgaben bei einer anderen Wohnung wahrscheinlich verdoppelt hätten. Wir haben uns also dazu entschlossen, doch nicht zu gehen. Stattdessen würde meine Schwester gehen, die nach wie vor noch nicht weiß, was als nächstes kommt und nun erst mal zurück zu meinen Eltern ist. Ob sie in München bleibt, wissen wir noch gar nicht.

Für uns war wichtig, dass wir außerdem endlich mehr Platz haben, denn die Situation wie sie war, war so für uns nicht mehr tragbar. Eileen hatte zwar einen Schreibtisch, aber der stand in ihrem Schlafzimmer, was für das Arbeitsklima und auch das Abschalten nach der Arbeit nicht so super ist und ich hatte nicht mal das. Ich habe teilweise 10 Stunden am Tag in meinem Bett gearbeitet, was einem irgendwann nicht nur Rückenprobleme beschert, sondern auch wirklich unzufrieden macht. Außerdem war es super nervig, dass wir immer aufstehen und zum anderen rübergehen mussten, wenn eine Email kam oder es etwas anderes zu besprechen gab. Ein Arbeitszimmer war für uns also ein absolutes Muss und wir sind wirklich unglaublich froh, dass wir nun endlich einen Raum haben, in dem wir produktiv arbeiten können. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, was das nochmal für einen Unterschied macht und wie viel besser es sich einfach anfühlt.

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Neben dem Arbeitszimmer war es uns außerdem wichtig, auch in unseren Schlafzimmern nochmal etwas zu verändern. Zum einen weil sich da nichts getan hat, seit wir vor 4 und 5 Jahren eingezogen sind und es mal Zeit für eine Veränderung wurde und zum anderen, weil die beiden Zimmer noch mehr Schlafzimmer werden sollten, um die Dinge Arbeit und Entspannen wirklich zu trennen. Wir sind also in den vergangenen Wochen sozusagen einmal in der eigenen Wohnung umgezogen, haben fast alle Möbel ausgetauscht, die Wände gestrichen und uns hier kreativ ausgetobt. Fertig ist noch nicht alles, aber es wird und wir sind schon jetzt unglaublich froh darüber, wie wir es schlussendlich gelöst haben. Das Büro ist definitiv ein Mammut Projekt, für das wir sehr genaue Vorstellungen haben und wir werden euch definitiv auf dieser Reise mitnehmen. Mein Zimmer ist bisher eigentlich das einzige, das halbwegs fertig ist und deshalb werden wir damit wohl auch hier auf dem Blog starten. Wir haben also mit Sicherheit mehr als einen coolen Interior Post für euch und freuen uns schon riesig darauf, das alles nicht nur fertig umzusetzen, sondern auch hier auf dem Blog mit euch zu teilen. Lasst es uns gerne wissen, wenn ihr bestimmte Wünsche habt und ansonsten hoffen wir, dass wir die wichtigsten Fragen weitesgehend geklärt haben. Wir wissen, es ging bei uns in den letzten Wochen verwirrend zu,  aber glaubt uns: Für uns war es das auch.

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Wir sind jetzt jedenfalls erst mal angekommen in unserer alten neuen Wohnung und wir hoffen wirklich, dass wir hier noch mindestens zwei Jahre bleiben können und wir das jetzt nicht alles umsonst gemacht haben…

Ich trage:

Kleid: Zara (ähnliches hier und hier)

Jeans: Asos (hier und ähnliche hier)

Schuhe: Zara (ähnliche hier)

Tasche: Chloé (ähnliche hier)

Sonnenbrille: Escada (hier und ähnliche hier)

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Kommentare

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  1. says

    Hey ihr zwei Lieben, das klingt ja wahnsinnig anstrengend und ermüdend. Tut mir sehr leid für euch, dass ihr keinen Erfolg hattet. Allerdings ist die Lösung mit dem dritten Zimmer als Office doch super und ich freu mich, dass ihr jetzt happy seid:) Schick euch einen Knutscher nach München, Pazi

  2. Fanni says

    Ich bin eigentlich wegen dem pinken Kleid hier gelandet aber dein gesamter Beitrag ist wirklich schön und sehr persönlich geschrieben. Danke für das Teilen deiner Gedanken und deines Lebens. :) Ich habe mir gerade die pinke Uhr von Rosefield bestellt und werde mir nun auch noch das Kleid von Zalando holen, das ist ja wirklich ein Traum! :) Ich werde ab jetzt mal öfter auf deinem Blog vorbei schauen, du hast es hier wirklich schön. :) Ich wünsche dir viel Erfolg mit und eine schöne Zeit in deiner Wohnung. :)

    Liebe Grüße
    Fanni