Anja // Meine Selftanning Routine

Transparenz: Unbezahlte Werbung / Anzeige. 

Ja das mit dem Sommer ist so eine Sache. Irgendwie lässt er auf sich warten und während wir vor zwei Wochen noch hier in München im Englischen Garten gelegen sind und es schon so richtig gefühlt haben, erinnert das Wetter aktuell ja eher wieder an November, als an den eigentlichen Wonnemonat Mai. Leider habe zumindest ich aktuell mein Maximum in Sachen Käsigkeit erreicht und kann meine Hautton weder auf Bildern, noch im Real Life ertragen. Da ich jedoch anti Hautkrebs bin, ist Solarium für mich keine Option und daher benutze ich schon seit Jahren immer im Frühjahr Selbstbräuner, um diese ‚Weiß wie die Wand‘ Phase irgendwie zu überbrücken. Über die Jahre haben sich da bei mir Lieblingsprodukte und Anwendungstechniken herauskristallisiert, die für mich sehr gut funktionieren und das möchte ich heute gerne mit euch teilen. Wenn euch also interessiert, was ich in Puncto ‚Sonne aus der Tube‘ alles mache, dann ist dieser Artikel genau das Richtige für euch.

Selbstbräuner Tücher, Bodylotion und Selbstbräuner in einem, der Tan aus der Strühflasche – ich habe in den letzten Jahren so ziemlich alles ausprobiert. Von gar keinem Ergebnis bis hin zur typischen Orange war alles dabei und natürlich auch alles dazwischen. Mittlerweile habe ich hier eine feste Routine, die für mich ein sehr schönes Ergebnis erzielt und die möchte ich heute gerne mit euch teilen.

 

Der erste Schritt für jeden, der das Selbstbräuner Experiment wagen möchte, ist ein Körper Peeling zu machen. Ganz egal, welche Art von Selbstbräuner ihr verwenden möchtet, das Peeling vorher muss unbedingt sein, denn sonst wird es gerne mal fleckig, die Farbe setzt sich beispielsweise an Ellenbogen und Knöcheln unschön ab und die Bräune hält auch allgemein nicht so lange. Ein Peeling mache ich sowieso ca 2 Mal die Woche und im Gegensatz zu meinem Gesicht lasse ich an meinen Körper mechanische Peelings. Aktuell benutze ich eins von Biotherm. Das mag ich ganz gerne, es ist aber nicht mein Favorit, weil es mir ein bisschen zu wenig ‚Wums‘ hat. Ich mag es gerne, wenn mehr Peeling Körner drin sind und die auch relativ groß sind. Meine liebsten Peelings sind deshalb auch die von Rituals, denn die bestehen aus Salz oder Zucker in Kombination mit Öl und enthalten somit (meines Wissens nach) auch kein Plastik.

 

Wie schon gesagt habe ich so ziemlich alle Varianten an Selbstbräuner ausprobiert, die es gibt. Der Favorit ist für mich ganz klar die Mousse Form, weil ich diese Produkte für mich am einfachsten in der Handhabung finde und das Ergebnis am schönsten wird. Aktuell benutze ich das Mousse von Vita Liberata. Das ist eher hochpreisig, aber auch wirklich gut! Es hält meiner Meinung nach mitunter am längsten, lässt sich auch schön aufbauen, wenn man es beispielsweise im Abstand von ein paar Tagen zwei oder drei mal hintereinander anwendet und das Ergebnis ist sehr natürlich und nicht orangestichig. Ich mag aber beispielsweise auch das Mousse von St.Moritz sehr gerne und das ist um einiges günstiger. Das Ergebnis ist meiner Meinung nach eigentlich das gleich, wenn auch nicht ganz so langanhaltend, was mich persönlich nicht stört.


 

Wie wende ich das Selbstbräuner Mousse an?

Kommen wir nun los zur Frage aller Fragen: Was ist meine Auftragstechnik mit dem Mousse? Ich muss ehrlich sagen, ich habe da lange rumprobiert und bin da am Anfang auch schon mal mit hässlich braunen Händen rausgegangen. Da ich das unbedingt vermeiden möchte, nutze ich entweder einen Tanning Mitt, lieber aber noch Handschuhe und dann einen großen Beauty Schwamm.

Nach dem Duschen und Peelen trockne ich mich also ab, mache den Beauty Schwamm feucht, so wie ich es auch machen würde, wenn ich ihn für Make-up benutzen würde, ziehe mir Handschuhe an und lege los. Dazu gebe ich immer 1-2 Pumpstöße von dem Mousse direkt auf dem Schwamm und arbeite mich dann vor einem Spiegel von unten nach oben. Ich beginne also and er Oberfläche der Füße, achte darauf, seitlich nicht zu weit runter zu gehen, da sich die Farbe in dickerer Haut, wie man sie nunmal an der Fußunterseite hat, oft unschön absetzt und arbeite mich dann über die Beine nach oben.

Zugegeben: Ich bin ein unglaublich gelenkiger Mensch. Ich komme bei mir selbst überall hin und kann mir sogar am Rücken den Selbstbräuner nahtlos auftragen. Wenn ihr das nicht könnt, lasst solche Stellen auf jeden Fall eine zweite Person machen! Das Ergebnis sieht sonst sehr seltsam aus.

Die ganze Sache dauert bei mir 5-10 Minuten, was ich völlig in Ordnung finde und ich achte darauf, auch wirklich alles gleichmäßig aufzutragen, damit es nicht fleckig oder streifig wird. Zum Schluss ziehe ich die Reste der Farbe, die noch im Schwamm sind noch auf die Handrücken, damit ich hier wegen der Handschuhe keine harten Übergänge habe und dann heißt es erst mal kurz warten. Ich warte ein paar Minuten, bis wirklich alles trocken und eingezogen ist und ziehe dann meist einen dunklen Schlafanzug an, da ich das vorwiegend Abends mache. Über Nacht lasse ich den Selbstbräuner dann drauf und dusche ihn am nächsten Tag ohne Duschgel und ohne viel Gerubbel ab. Dann ist das Ergebnis für mich meistens perfekt!

Übrigens finde ich, dass das Mousse von Vita Liberata noch etwas stärker diesen typischen Selbstbräuner Geruch hat, als beispielsweise das von St.Moritz. Ich persönlich komme damit klar, auch wenn ich den Geruch jetzt nicht toll finde, aber das muss jeder für sich wissen. Eileen packt das zum Beispiel gar nicht und kann deshalb keinen Selbstbräuner benutzen. Für mich ist es in Ordnung, aber es ist schon so, dass man den Geruch eigentlich die ganze Zeit unterschwellig in der Nase hat.

 

Natürlich trage ich das Mousse nur am Körper inklusive Hals auf, fürs Gesicht musste also eine andere Lösung her. Ich bin ganz ehrlich: Meistens gleiche ich einen Farbunterschied hier mit einer leicht dunkleren Foundation und viel Bronzer aus, wenn es dann aber doch mal etwas mehr sein soll, benutze ich den Radiance Plus Golden Glow Booster von Clarins. Das ist hier auch wirklich das einzige Bräunungs Produkt, das ich noch in mein Gesicht lasse, denn ich habe wirklich einiges probiert und gerade im Gesicht ist die Sache doch sehr heikel. Diese Drops mischt man mit einem Serum oder einem Moisturizer und kann sie somit super dosieren. Ich nehme hier immer nur sehr wenig, das bedeutet, ich mische morgens 3 Tropfen davon mit meinem Serum und trage das im ganzen Gesicht auf. Meist sieht man dann noch gar nichts, aber wenn man das so 2-3 Tage in Folge macht, bekommt man ein ganz tolles, sonnengeküsstes Ergebnis. Und man kann es eigentlich nicht überdosieren, es sei denn man nimmt gleich 10 Tropfen davon pur oder so, was man aber definitiv nicht machen sollte.

Das war meine doch recht simple Selftanning Routine, die ich aktuell immer mal wieder anwende, um nicht mehr ganz so käsig auszusehen. Benutzt ihr auch Selbstbräuner oder rockt ihr die elitäre Blässe? Ich wünscht ja, ich könnte das, aber so ganz wohl fühle ich mich damit nicht. Selbstbräuner ist da definitiv eine tolle und ungefährliche Möglichkeit, um auch im Winter und vor allem im Frühjahr an ein bisschen Farbe zu kommen.

Dieser Artikel beinhaltet einige Affiliate Links zu diversen Onlineshops. Beim Klick darauf wird ein Cookie gesetzt und wir verdienen eine kleine Provision, falls etwas über unseren Link im jeweiligen Onlineshop gekauft wird. Für den Käufer entstehen hierdurch keine zusätzlichen Kosten. Nähere Informationen dazu, welche Affiliate Programme wir nutzen und wie du die Setzung des Cookies verhindern kannst, findest du in unserer Datenschutzerklärung.

Das könnte dich auch interessieren:

Anja // Monatsfavoriten Mai Transparenz: Unbezahlte Werbung / Anzeige.  Wir melden uns heute mit einem neuen Beauty Favoriten Post zurück, denn der plötzliche Umschwung von gefü...
Eileen // Monatsfavoriten April Transparenz: Unbezahlte Werbung / Anzeige. Nachdem E letzten Monat ausgesetzt hat, gibt es heute endlich wieder ihre Beauty Favoriten aus den letzten...