Anja // Updated Skincare evening routine

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Nachdem ich euch letztens hier meine Morgen Routine in Sachen Hautpflege gezeigt habe, gibt es heute noch die Abend – Version dazu. Die habe ich euch zwar letztens schon auf Stories gezeigt (ihr könnt euch das immer noch in unseren Story Highlights unter ‚Beauty‘ anschauen), aber ein Blogpost dazu kann sicher nicht schaden und hier kann auch auch nochmal genauer auf die einzelnen Komponenten meiner Routine eingehen. Einen sehr ausführlichen Post zu dem Thema gab es bereits vor ca zwei Jahren, aber mittlerweile sind die Produkte nicht mehr ganz die gleichen (das Konzept jedoch schon), weshalb es definitiv Zeit für ein Update war.

Auch hier möchte ich vorweg nochmal sagen, dass ich einen normalen Hauttyp und somit eine recht unproblematische Haut habe. Auch für mich ist Skincare aber immer mit Ausprobieren verbunden und manche Sachen funktionieren für mich besser, als andere. Niemand muss all den Aufwand betreiben, den ich betreibe, aber vielleicht sieht der ein oder andere es ja als Inspiration. Das hier ist genau wie meine Morgenroutine nur eine Momentaufnahme, da sich bei mir oft etwas ändert. Wenn ihr mehr zum grundsätzlichen Konzept meiner Abendroutine lesen wollt, habe ich hier vor einiger Zeit schon mal einen Artikel verfasst.

 

Den Anfang macht auch hier eine kleine Overview der Produkte, die ich abends verwende. Wie ihr seht, sind das sogar noch ein paar mehr, als morgens, aber auch hier verwende ich nicht jedes Produkt jeden Tag. Trotzdem ist es natürlich einiges und ich bin da immer ein Weilchen beschäftigt, bis alles in meinem Gesicht und eingezogen ist. Wer sich die Zeit nicht nehmen kann oder will, für den ist so eine aufwendige Routine vielleicht nicht unbedingt das richtige, aber mir macht es wie erwähnt Spaß.

Den Anfang macht natürlich auch abends die Reinigung. Dazu nehme ich immer erst mal mein Make-up grob mit einem waschbaren Pad und einem Mizellen Wasser ab. Das seht ihr hier nicht auf dem Bild, aber ich verwende auch ständig andere Mizellen Wasser und die meisten sind für mich völlig gleich. Meine Favoriten sind die von Garnier und von Bioderma.

Anschließend kommen wir zur eigentlichen Reinigung. Dafür benutze ich aktuell die Foreo Luna 2 für sensible Haut und den Jelly Cleanser von Drunk Elephant. Ich war ja bisher ca 4 Jahre lang treuer Clarisonic Nutzer, aber da mir das auf Dauer doch ein bisschen auf den Geist ging, dass man ca 4 mal Im Jahr den Bürstenkopf nachkaufen muss (Kostet jeweils ca 25-30 Euro) und weil ich einfach gerne mal etwas neues testen wollte, durfte vor Kurzem die Foreo Luna bei mir einziehen. Ich muss zugeben, ich habe mich da ziemlich von anderen Influencern influencen lassen, habe es aber bisher nicht bereut! Ich finde die Reinigungswirkung von der Foreo Luna an sich genauso gut wie von der Clarisonic, sie ist aber noch um einiges sanfter und da sie aus Silikon und aus einem Guss ist, ist die natürlich wesentlich hygienischer. Bisher ein Kauf, den ich nicht bereut habe!

 

Generell bin ich ein großer Fan von Gesichtsbürsten, weil das Gesicht damit einfach nochmal um einiges sauberer wird, als nur mit den Händen. Achtet hier aber auf jeden Fall darauf, dass die Bürste nur vibriert, beziehungsweise pulsiert und nicht rotiert. Solche Bürsten gibt es ja auch einige und das kann zu Verletzungen der Haut führen.

Der Ceanser von Drunk Elephant ist übrigens auch ein absoluter Favorit, der wunderbar mit der Foreo Luna funktioniert und den ich auf jeden Fall nachkaufen werde! Es gibt meiner Meinung nach wenige Gel Cleanser, die überhaupt nicht austrocknen, nicht parfümiert sind und einfach nur das tun, was sie sollen. Drunk Elephant gehört aber dazu und da ich hier noch die alte Version habe und die überarbeitete noch besser sein soll, bin ich natürlich sehr gespannt.

 

 

Auch abends benutze ich wieder die Augencreme von Charlotte Tilbury. Für mich gibt es hier keinen Grund, Morgens und abends verschiedene Augencremes zu benutzen, zumal ich so oder so darauf achte, dass meine Augencreme eher leicht ist, als schwer. Dicke und zu reichhaltige Augencreme machen bei mir verquollene Augen eher schlimmer als besser und hier setze ich deshalb eher auf Gels und andere leichte Texturen. Es gibt ja mittlerweile einige Leute, die keine Augencreme mehr benutzen, sondern einfach ihre normale Skincare (bis auf Retinol und andere ‚heftigere‘ Wirkstoffe) bis zu den Augen verwenden. Für mich funktioniert das Konzept Augencreme aber gut und ich werde wohl fürs erste dabei bleiben.

 

Anschließend verwende ich meinen Toner und das war abends bisher so gut wie immer das Glow Tonic von Pixi. Das ist ein Gesichtswasser, das Glycolsäure beinhaltet (5% um genau zu sein) und somit als chemisches Peeling funktioniert. Es entfernt sanft abgestorbene Hautzellen und verleiht der Haut auf Dauer somit den berühmten Glow. Für mich ist eine tägliche Anwendung kein Problem, gerade Menschen mit sensibler Haut sollten hier aber vorsichtig sein. Meine Schwester beispielsweise verträgt es gar nicht und ich weiß auch einige, die es nicht jeden Tag benutzen können. Tastet euch da also lieber vorsichtig ran! Wenn es funktioniert, ist das aber ein klasse Produkt und ich habe hier schon meine mindestens 5. Flasche in Gebrauch. Da ich mittlerweile auch ein anderes Glycolsäure Produkt in meine Routine integriert habe (mehr dazu weiter unten), verwende ich das Glow Tonic aktuell nicht mehr jeden Tag, sondern nur dann, wenn ich Good Genes nicht verwende und auch kein Retinol. Hier wechsle ich einfach ein bisschen ab. Wenn ich das Glow Tonic nicht verwende, benutze ich einfach den Toner, den ich auch morgens verwende, also den von Tonymoly.

 

Nach dem Toner kommt bei mir noch eine Essence. Das ist eine Art Zwischenschritt zwischen Toner und Seren und in meinem Fall mit der Skinlongevity Infusion von bareMinerals ein Feuchtigkeitsboost. Ich bin mir nicht sicher, ob dieses Produkte auch offiziell unter Essence fällt, oder ob bareMinerals es eher zu den Seren zählt, für mich tut es aber genau das, was eine Essence tun soll und deshalb benutze ich das Produkt an dieser Stelle. Mehr zum Thema Toner und Essence könnt ihr übrigens bei Sarah nachlesen. Da gibt es einen wirklich guten Artikel zu dem Thema!

Nach diesem Schritt lasse ich mein Gesicht übrigens erst mal trocknen. Das habe ich früher nicht gemacht, sondern direkt das Öl benutzt, da das dann super schnell einzieht. Mittlerweile bin ich wieder am Experimentieren, ob ich das Öl doch zum Schluss verwende, da das schlichtweg die Sachen, die man danach aufträgt, in ihrer Wirkweise einschränkt, da es sozusagen eine Barriere auf der Haut bildet. Bleiben sie dran…

 

 

Nach dem Toner und der Essence kommt ein Schritt, den ich so nicht jeden Tag mache. Das 1% Retinol Treatment von Paulas Choice verwende ich ca 2-3 mal die Woche und das reicht auch völlig aus. Retinol ist eine Anti Aging Wunderwaffe, die auch für reifere Haut super ist. Ich habe es vor einiger Zeit mal ein bisschen damit übertrieben und meine Haut hat sich unschön geschält, also unbedingt mit Vorsicht genießen und für den Anfang vielleicht ein anderes Produkt mit geringerer Konzentration benutzen! Außerdem sollte man morgens unbedingt Sonnenschutz verwenden, wenn man abends Produkte mit Retinol verwendet.


Alternativ zu dem Retinol Treatment verwende ich abends das ‚Good Genes‘ von Sunday Riley. Das ist ein relativ hoch dosiertes Glycolsäure Treatment mi niedrigem ph Wert, das im Prinzip das gleich macht, wie das Glow Tonic von Pixi, nur stärker. Hier sollte man sich deshalb ebenfalls vorsichtig rantasten und es vielleicht auch nicht täglich verwenden. Ich benutze es aktuell ca jeden 2. oder 3. Abend und bin bisher sehr zufrieden. Natürlich kann man hier aber erst nach längerer Zeit mehr sagen, auch dazu, ob es seinen Preis wert ist. Günstig ist das Zeug nämlich leider nicht gerade.

Ich lasse mir übrigens zwischen en einzelnen Schichten immer ein bisschen Zeit, damit alles einziehen kann. Das ist natürlich recht zeitaufwendig, was für mich persönlich aber kein Problem ist. Ich mache das einfach abends in Ruhe vor dem Fernseher oder während ich YouTube Videos schaue und schichte da Produkt für Produkt auf mein Gesicht.

 

 

Weiter geht es hier noch mit einem Serum. Aktuell verwende ich das Hydration Serum with Niacinamide von Verso. Dieses Serum ist der Burner! Ich habe es bisher hauptsächlich morgens verwendet, aber weil ich da ganz neu ein Vitamin C Serum in meine Routine eingebaut habe und Vitamin C und Niacinamid sich nicht vertragen (beziehungsweise ihre Wirkung gegenseitig mehr oder weniger aufheben), verwende ich es jetzt abends.

Anschließend kommt entweder das Öl, oder aber die Pro Collagen Marine Cream von elemis. Hier bin ich mir bei der Reihenfolge noch nicht so ganz sicher, tendiere aber erst zum Öl und dann zur Creme. Letztere ist so ein Klassiker unter den Anti Aging Cremes und bisher überzeugen mich Konsistenz und Hautgefühl sehr.


Als vorletzten/letzten Schritt zeige ich euch mein Gesichtsöl, aber wie gesagt – der Platz in meiner Routine ist hier aktuell nicht ganz fix. Auch hier habe ich jedoch schon wirklich einige ausprobiert und ich versuche immer ein bisschen darauf zu achten, dass nicht zu viele ätherische Öle enthalten sind, da diese die Haut reizen können. Aktuell verwende ich das Rosehip BioRegenerate Oil von Pai und bin damit eigentlich recht zufrieden. Einziger Nachteil: Rosehip Oil ist, wie ihr sehen könnt, knall Orange, was man zwar auf der Haut kaum mehr sieht, es hinterlässt aber gern mal Flecken am Schlafanzug oder auf der Bettwäsche, wenn man nicht aufpasst.

Last but not least fehlt dann natürlich noch Lippenpflege. Die ist jetzt hier nicht auf den Bildern, aber am liebsten benutze ich über Nacht etwas richtig reichhaltiges, wie beispielsweise die Eight Hour Cream von Elizabeth Arden.

Welche Produkte sind aus euere Abendroutine nicht mehr wegzudenken? Worauf schwört ihr? Ich freue mich über jeden Kommentar zu dem Thema!

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