Anja’s Hautpflege: Abendroutine

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Ich gebe offen zu, ich habe mich lange davor gedrückt, diesen Post abzutippen. Ganz einfach deshalb, weil es so eine umfangreiche Sache ist und ich wirklich sichergehen wollte, dass ich euch keinen Quatsch erzähle.

Wer mir auf Snapchat folgt (StylejunctionA), der wird sicherlich schon mitbekommen haben, dass ich unglaublich gerne über Hautpflege quatsche, es liebe, neue Produkte auszuprobieren und jetzt schon seit einiger Zeit an einer für mich perfekten Routine feile. Mehr als einmal habe ich euch auf Snapchat schon alle Produkte gezeigt, die ich tagtäglich verwende und ich bekomme so viele Fragen dazu und auch Bitten, alles nochmal zu zeigen, da einige mit dem Screenshotten nicht hinterher gekommen sind, dass ich nun schlussendlich nun doch diesen Post veröffentliche. Ich stelle euch also heute meine komplette Abendroutine vor, vom Abschminken bis zur Nachtcreme und mit haufenweise Zeug dazwischen. Ganz wichtig: Ich beschäftige mich intensiv mit der Thematik und habe auch sicherlich etwas Ahnung, trotzdem möchte ich für keine der Aussagen, die ich in diesem Post treffe, eine Garantie übernehmen. Ich bin weder Dermatologin, noch kenne ich jeden einzelnen Bestandteil von Cremes und co und ich möchte euch auch absolut nicht sagen, was gut für eure Haut ist und was nicht. Ich zeige euch heute nur, was meiner Haut gut tut (oder wovon ich zumindest den Eindruck habe, dass es das tut) und möchte euch ein bisschen etwas über mein System, seine einzelnen Komponenten und schlussendlich die Produkte, die ich verwende, erzählen. Außerdem gilt auch hier der altbekannte Disclaimer: Was für mich funktioniert, muss nicht für euch funktionieren. Es handelt sich hier nur um meine ganz subjektive Sichtweise und meine Erfahrungen. Bitte alles mit Vorsicht und einer ordentlichen Prise Salz genießen.

Falls ihr etwas von den Produkten nachshoppen wollt, habe ich euch die meisten Sachen direkt auf den Collagen verlinkt. Paulas Choice findet ihr außerdem hier, Rival de Loop gibt es bei Rossmann, Balea bei dm und Regulat Beauty findet ihr hier.

Mein Hauttyp

Ich hatte wohl im Laufe meines Lebens schon so ziemlich jeden Hauttyp. Ganz klassisch von trockener Haut, über Mischhaut und extrem viele Pickel auf Stirn, Nase und auch Wangen in meinen Teenie Tagen, als auch ganz extrem trockene und spannende Haut als Nebenwirkung bestimmter Medikamente, bis hin zu wirklich öliger Haut. Ich habe alles einmal durch. Heute darf ich mich zu den glücklichen Menschen zählen, die unter den Hauttyp „normal“ fallen. Ich tendiere im Winter maximal zu etwas Feuchtigkeitsarmut (das tun aber fast alle Menschen) und im Sommer kann es auch mal ganz leicht ölig auf der Stirn werden, allerdings ist das alles so minimal, dass sich mein Hauttyp als normal bezeichnen lässt. Ich habe so gut wie nie Pickel und auch keine Probleme mit Mitessern oder sonstigem. Das einzige, womit ich „zu kämpfen“ habe (und ich setze das ganz bewusst in Anführungszeichen, da es sich hier meiner Meinung nach um ein Luxusproblem handelt) sind die Narben, die ich von den vielen Pickeln vor über 10 Jahren davongetragen habe. Nichts Wildes, aber wenn ich komplett ungeschminkt bin, sieht man sie leicht rot auf meinen Wangen und die Haut ist an den Stellen etwas unebener. Außerdem habe ich immer Augenringe, egal wie viel ich schlafe und ich bekomme an den Schläfen tatsächlich sowas wie Altersflecken. Also ganz leichte Pigmentstörungen, die aber keine Sommersprossen mehr sind. Unterm Strich also alles zu verschmerzen, aber ein noch ebenmäßigerer Teint wäre natürlich schön. Zudem beginnt bei mir mit meinen 26 Jahren natürlich so langsam das Anti Aging Thema, denn ab dem 25. Lebensjahr lässt nachweislich die Collagenproduktion der Haut nach und wir werden ja alle nicht jünger. Ich gebe offen zu: Ich habe einen wahnsinnigen Horror vor Falten und ich habe wirklich Angst davor, mal nicht damit klarzukommen, wenn sie denn eines Tages auftauchen. Mir ist vollkommen klar, dass ich hier natürlich auch an meiner Einstellung arbeiten muss, denn die Falten werden früher oder später kommen. Mit dem was ich mir täglich ins Gesicht klatsche, hoffe ich aber trotzdem, dass ich meine Haut noch eine Weile möglichst straff halten kann.

Meine Vorstellungen von Anti Aging

Wenn man anfängt, sich mit Anti Aging zu beschäftigen, dann merkt man erst mal, was für einen Quatsch einem die Beauty Industrie erzählt, nur um ihre Produkte zu verkaufen. Angeblich können Cremes Falten ausradieren, langfristig aufpolstern und verpassen einem eigentlich schon ein ganzes Facelift ohne OP. Mir ist vollkommen klar, dass das so nicht funktioniert. Es gibt bestimmte Stoffe, wie zum Beispiel Hyaluronsäure, die – wenn sie in Cremes in einer bestimmten Konzentration enthalten sind – die Haut aufpolstern und somit die Faltentiefe mindern. Allerdings muss man die Produkte dafür konsequent verwenden. Mein Plan ist es also, es gar nicht erst soweit kommen zu lassen und meiner Haut schon jetzt all das zu geben, was sie braucht, damit sie möglichst lange straff bleibt. Es gibt dabei natürlich Ansätze und auch Inhaltsstoffe, die helfen, genauso gibt es aber auch Produkte, die völlig sinnfrei sind. Ich habe viel ausprobiert und es hat lange gedauert (und dauert immer noch an), bis ich für mich einigermaßen sortiert hatte, was bei mir funktioniert und was nicht.

Wenn man sich in die Thematik einliest, dann landet man auch immer wieder bei den Hautpflegeroutinen der Asiatinnen, vor allem der Koreanerinnen. Ich gebe zu: Ich beneide die scheinbar alterslosen Asiaten ja schon eine Weile. Viele Frauen sehen mit 40 einfach aus wie 20, etwas wovon wir Mitteleuropäer meist nur träumen können. Natürlich spielt hier wohl auch die genetische Komponente eine sehr große Rolle, aber trotzdem ist es so, dass viele Asiatinnen ihre Hautpflege regelrecht zelebrieren. Das hat einen ganz anderen Stellenwert, als bei uns. Ich habe das Gefühl, wir deutschen Frauen schmieren uns Tagespflege ins Gesicht und fertig. Wenn wir ganz wild sind noch ein Serum drunter und eine Augencreme, aber das ist auch schon das höchste der Gefühle. Lieber kaschieren wir Makel später mit Foundation und Concealer, als sie in ihrer Ursache zu bekämpfen. Natürlich gilt das nicht für alle und aktuell habe ich das Gefühl, dass sich hier sehr viel ändert, aber viele Frauen (einschließlich mir in den letzten Jahren) handhaben das genau so.

Mein System – Schichten

Seit gut einem Jahr beschäftige ich mich also nun intensiv mit meiner Hautpflege und  bin recht schnell bei dem aus Korea stammenden Prinzip des „Schichtens“ hängen geblieben. Dabei geht es darum, die Haut in vielen Schritten (das können gerne mal 10 oder mehr Produkte übereinander sein) optimal zu pflegen und zu durchfeuchten. Dabei gibt man kleine Mengen von verschiedenen, schnell einziehenden Produkten übereinander. So gelangt viel mehr Wirkstoff in die Haut, als mit einer einzelnen Creme, zumal es wohl auch keine Creme gibt, die all das, was ich euch unten aufliste in ausreichender Konzentration enthält. Es ist also wie beim Wände streichen: Lieber zwei oder drei mal dünn streichen, als einmal eine riesen Sauerei mit zu dick Farbe machen.

Ich habe mir viel zum Thema Schichten durchgelesen und fand dieses Prinzip so spannend, dass ich es unbedingt ausprobieren wollte. Allerdings halte ich mich an keinen Plan, ich habe mittlerweile mein eigenes Konzept entwickelt, was für mich funktioniert und wie sich bei mir die einzelnen Schichten zusammensetzen. Was ihr folgend lesen werdet, ist als kein klassisches Schichten a la korean skincare. Ich setze dabei auf wirksame Inhaltsstoffe wie Retinol, Vitamin C oder Glycolsäure und versuche nur Produkte zu verwenden, die mir und meiner Haut wirklich einen Mehrwert bringen. Ganz wichtig: Nicht jede Haut verträgt diesen Overload an Produkten. Man sollte sich vielleicht vorsichtig herantasten und nicht von einem Tag auf den anderen von einem auf 10 Produkte umsteigen. Auch meine Haut hat ein bisschen gebraucht, bis sie sich daran gewöhnt hatte und meine Haut verzeiht mir eigentlich alles. Tastet euch also besser vorsichtig an das Thema ran, wenn ihr das mit dem Schichten auch versuchen wollt.

Die einzelnen Komponenten meiner Routine

Hände waschen

Ja, das ist ein eigener Punkt. Es ist nämlich wahrscheinlich der wichtigste Schritt der ganzen Routine und ich habe das Gefühl, es wird viel zu selten dazu gesagt. Niemand möchte sich mit dreckigen Händen im Gesicht herumfuhrwerken und deshalb wasche ich mir immer gründlich meine Hände, bevor ich mit meiner Routine beginne. Das tue ich zwar sowieso als allererstes wenn ich nach Hause komme, denn ich finde nichts ekliger, als schmutzige Hände, mit denen man am besten noch Haltestangen in der Ubahn anfassen musste. Urks. Auch zwischendurch wasche ich sie natürlich öfter, aber ich tue es trotzdem nochmal bewusst, bevor ich mit meiner Routine beginne. Einfach um sicher zu gehen.

Cleanse

Ich mache Abends immer einen Double Cleanse, aber keinen Triple Cleanse. Das ist auch in eigentlich allen Layering Plänen der Koreanerinnen so vorgesehen und macht in meinen Augen viel Sinn. Wie der Name schon sagt – man reinigt sein Gesicht zwei Mal. Früher habe ich mich mit Augenmakeup Entferner und Mizellenwasser abgeschminkt. Das war’s. Darf man eigentlich gar nicht laut sagen, aber ich war schlichtweg zu faul, mir danach noch mein Gesicht mit einem ordentlichen Reiniger zu waschen. Diese zwei Produkte verwende ich heute auch noch, allerdings ist das für mich mittlerweile nicht mehr, als eine Methode, schon mal den gröbsten Schmutz vom Gesicht zu holen. Denn genau das ist es und ich finde es jedes Mal wieder erschreckend, wie viel Makeup und co man danach noch auf dem Gesicht hat.

Ich bin auch heute kein Freund von Gelreinigern, Schaumreinigern, etc. Erstens bin ich der festen Überzeugung, dass schäumende Sachen nicht in mein Gesicht gehören und zweitens mag ich es einfach nicht, mir sozusagen Seife ins Gesicht zu klatschen und dann wieder abwaschen zu müssen. Ich bin deshalb mehr als froh darüber, dass ich die Reinigungsbalms und Öle für mich entdeckt habe. Und ja ich weiß, ich bin damit spät dran und jeder kennt das bereits, aber mein Leben haben sie eben erst vor ca einem Jahr verändert und ich möchte nichts anderes mehr benutzen. Ich benutze also Abends, nachdem ich mich grob abgeschminkt habe, eine ca haselnussgroße Menge Reinigungsbalm (z.B. Emma Hardie oder Thebodyshop), gebe das aufs trockene Gesicht, massiere es gut ein und nehme das Ganze dann mit einem feuchten Cloth wieder ab. Das Tuch wasche ich unter warmem Wasser mehrfach aus und gehe damit über mein Gesicht, bis wirklich nichts mehr runterkommt. Ich mag die Balms einfach so gerne, denn sie verwandeln sich auf der Haut in ein Öl, nehmen alles restliche Makeup runter und trocknen die Haut nicht aus. Es gibt viele Frauen, die mindestens zwei solcher Reiniger hintereinander benutzen, um auch wirklich sicher zu gehen, dass die Haut sauber ist. Das mache ich nicht. Mir genügt ein Durchgang mit dem Cleansingbalm, aber auch das ist sicherlich Geschmacksache.

Optional: Gesichtsmasken

Gleich nach dem Cleanse kommt der erste optionale Teil, den ich ca 1-2 mal die Woche anwende. Es handelt sich hierbei um die gute alte Gesichtsmaske, die ich auf das gereinigte Gesicht auftrage und nach ca 20 Minuten mit einem feuchten Musselintuch wieder abnehme. Meine Favoriten sind hierbei eigentlich alle Masken von Origins, oder auch die Wondermud Maske von Biotherm. Auch Glamglow habe ich ausprobiert, allerdings hat die bei mir höllisch gebrannt. Das Ergebnis war aber wirklich toll.

Augenpflege

Augenpflege ist nach dem Cleanse tatsächlich das erste, was ich auf mein Gesicht gebe. Das mache ich ganz einfach deshalb, weil Augencremes sich etwas anders zusammensetzen, als die Cremes, die nur für das Gesicht und nicht für den Augenbereich gedacht sind. Um meine Augen möglichst wenig zu irritieren (da bin ich etwas empfindlich) gebe ich also die Augencreme zu allererst auf meine Haut, wenn meine Hände noch sauber sind und keine anderen Cremes drauf sind. Ich benutze Abends immer eine sehr reichhaltige Augencreme. Das macht auch nichts, wenn die nicht sofort einzieht, denn ich muss mich ja danach nicht schminken, sondern gehe nur schlafen. Die Resist anti aging eye cream von Paulas Choice habe ich schon mehrmals nachgekauft und ich finde sie einfach spitze. Bei den Cremes fürs Gesicht achte ich nicht so sehr darauf, dass sie frei von Duftstoffen sind, bei den Augen finde ich das aber schon ziemlich gut, da Duftstoffe immer reizen können (nicht müssen, aber können). Die Creme von Paulas Choice ist sehr dick, lässt sich aber trotzdem super verteilen und riecht nach gar nichts. Sie pflegt extrem gut und ich bin wahnsinnig zufrieden damit. Ebenfalls gut, wenn auch nicht ohne Duftstoffe: Die Kiels Midnight Recovery Augenpflege oder auch die Génifique Yeux von Lancôme.

Toner

Ein Thema, das ich lange vernachlässigt habe, weil ich den Sinn darin nicht wirklich gesehen habe. Toner macht doch nichts. Man hört natürlich solche Sachen wie „den PH Wert der Haut nach der Reinigung wiederherstellen“ etc. aber ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob der Schritt dafür zwingend nötig wäre, denn eigentlich funktionieren die Produkte, die ich danach benutze, auch ohne ihn (zumindest wird das so von den Herstellern gesagt). Für mich war Toner also immer irgendwie useless, das gebe ich offen zu. Bis, ja bis ich einen elementaren Schritt in meine Routine eingefügt habe, zu dem ich gleich komme und der ohne Toner leider wirklich nicht funktioniert. Zunächst aber zu den Tonern, die ich verwende: Ich benutze jeden Abend 2 Toner, einen exfolierenden und einen beruhigenden und erfrischenden. Der exfolierende Toner ist aktuell das Pixi Glow Tonic, ein Toner mit 5% Glycolsäure. Glycolsäure oder auch AHA (Alpha Hydroxysäure) gehört zu den chemischen Peelings. Es transportiert abgestorbene Hautschüppchen ab und dringt relativ tief in die Haut ein. Dabei kurbelt es die Collagenproduktion an und sorgt somit für einen straffen und gesunden Teint. Ein Anti Aging Wunder also. Man muss dazu sagen, es gibt mehrere AHAs, Milchsäure gehört zum Beispiel auch dazu und ist noch etwas sanfter, als Glycolsäure. Ich benutze Produkte mit Glycolsäure aber schon seit einer Weile und möchte nicht mehr darauf verzichten, da ich sie sehr gut vertrage. Dieser Toner ist wirklich toll. Danach verwende ich außerdem entweder das Rosense Rose Water, oder den Paulas Choice Earth Source Toner, oder den Toner von Regulat Beauty. Diese Toner sind erfrischend und bereiten meine Haut optimal auf den nächsten Schritt vor. Ich fülle mir die Toner übrigens gerne in eine Sprühflasche und sprühe sie dann auf mein Gesicht, wenn sie nicht schon mit einer kommen. Das finde ich um einiges angenehmer, als mit dem Wattepad. Das Glow Tonic trage ich allerdings normal mit einem Wattepad auf, das sollte vielleicht besser nicht an die Augen kommen, was beim Sprühen fast unvermeidlich ist.

Gesichtsöl

Wenn mein Gesicht noch möglichst feucht vom Toner ist, komme ich sofort zum nächsten Schritt, dem Gesichtsöl. Das ist tatsächlich so ein Schritt, bei dem ich euch gar nicht sagen kann, wie unfassbar toll ich ihn so ganz allgemein finde. Ich liebe, liebe, liebe Gesichtsöle. Die kann man übrigens mit jedem Hauttyp verwenden, sogar bei fettiger Haut. Man muss natürlich schauen, welches Öl da geeignet ist, aber ich bin mir fast sicher, dass das richtige Öl das Hautbild auch bei fettiger Haut enorm verbessern kann, da ölige Haut oft daher rührt, dass sie von außen zu wenig Öl und zu wenig Feuchtigkeit zugeführt bekommt. Ich selbst habe ein ganzes Sammelsurium an verschiedenen Gesichtsölen. Manche ziehen schneller ein, manche langsamer, manche riechen toll, manche seltsam. Unterm Strich mag ich aber alle, die ich euch hier aufliste und verwende eigentlich jeden Abend ein anderes. Wenn ich einen Favoriten küren müsste, wäre das aber das Midnight Recovery Serum von Kiehls. Ich gebe ca 4-5 Tropfen des jeweiligen Öls auf meine Handflächen, verreibe es und presse es dann auf mein noch feuchtes Gesicht und den Hals. Durch die Feuchtigkeit ziehen diese Öle viel besser ein, als sie es auf trockener Haut tun würden und es ist mir somit möglich, diesen Schritt recht früh in meine Routine einzubauen. Ich habe das Öl eine Zeit lang als allerletzten Schritt verwendet aber dann zieht es ungefähr niemals ein und man hat alles im Kopfkissen. Das ist ja auch nicht Sinn der Übung. Danach lasse ich meine Haut auch erst mal eine Weile in Ruhe, lasse alles trocknen und einziehen. Ihr seht also schon, ich bin da jeden Abend recht lang beschäftigt, aber mir macht das absolut nichts aus. Es macht mir Spaß, meine Hautpflege so zu zelebrieren.

Chemisches Peeling die Zweite: AHA und BHA

Wenn dann eine gewisse Zeit vergangen und das Öl eingezogen ist (meistens dauert das so ca 15 Minuten), widme ich mich dem nächsten chemischen Peelingschritt. Vom AHA Toner habe ich euch ja schon erzählt, aber es gibt das Ganze natürlich auch in Form einer Lotion und nicht eines Toners. Auch das benutze ich ab und zu, dann lasse ich aber natürlich das Glow Tonic weg und benutze das Produkt erst nach dem Toner und dem Öl. Ich habe aktuell das Resist Daily Smoothing Treatment mit 5% AHA (auch hier in Form von Glycolsäure) von Paulas Choice hier und finde es wirklich sehr gut. Es macht die Haut unglaublich weich und ist (bei mir) sanft genug für eine tägliche Anwendung. Ich gebe das Produkt, wenn ich es verwende, auf mein ganzes Gesicht und den Hals. Anschließend warte ich kurz, bis es eingezogen ist und gebe dann eine kleine Menge von der Skin perfecting 2% BHA Lotion (ebenfalls von Paulas Choice) auf meine Nase, die Mitte der Stirn und den Bereich links und rechts direkt neben meiner Nase. BHA beziehungsweise Beta Hydroxysäure, in dem Fall in Form von Salicylsäure, gehört genau wie die AHAs zu den chemischen Peelings, wirkt aber völlig anders. Man könnte sagen, BHA pustet die Poren durch. Es wirkt wohl fast schon wie ein Wundermittel gegen Pickel. Die habe ich zwar nicht, es ist allerdings auch toll gegen vergrößerte Poren und Mittesser und ich benutze es, um die Haut auf und neben meiner Nase noch ebenmäßiger zu machen. Es hat übrigens auch Wunder gewirkt, als ich nach einem Termin in der Benefit Brow Bar mit Pickeln auf das Waxing reagiert habe. Ein bisschen was von der BHA Lotion drauf und nach einem Tag war alles wieder weg. Nächstes mal nehme ich die Flasche gleich mit zu Benefit und ersticke die Pickel im Keim!

Wenn ihr also generell Probleme mit unreiner Haut habt, solltet ihr euch BHA unbedingt mal anschauen. Es gibt verschiedene Formulierungen, wie eben eine Lotion, ein Gel oder auch ein Liquid und es ist definitiv einen Versuch wert. Man sollte sich aber auch hier auf jeden Fall ein bisschen einlesen und nicht blind bestellen. Wichtig: Vor allem bei BHA Produkten kann es zu einer Erstverschlimmerung kommen. Wenn ihr also das Gefühl habt, ihr bekommt von den Produkten erst Recht Pickel, lohnt es sich, die Zähne zusammen zu beißen und mindestens 3-4 Wochen durchzuhalten. Dann tritt in den meisten Fällen eine deutliche Verbesserung auf.

Einmal die Woche verwende ich statt dem Glow Tonic oder der AHA Lotion außerdem ein 10%iges AHA Liquid. Da würde ich aber eher vorsichtig sein, denn das verträgt wirklich nicht jeder, das prickelt sogar bei mir ein bisschen. Ebenfalls toll: Die Glycolactic Radiance Renewal Mask von Ren.

Ich benutze übrigens überhaupt keine mechanischen Peelings mehr. Früher habe ich solche Peelings ca 2 mal die Woche unter der Dusche verwendet, ich bin aber mittlerweile der festen Überzeugung, dass man seiner Haut auf Dauer damit nichts Gutes tut. Klar, die abgestorbenen Hautzellen sollten weg, für mich kommen dafür aber nur noch chemische Peelings in Frage.

Vitamin C 

Auch Vitamin C gehört zu den Stoffen, die seit einiger Zeit eine Komponente meiner Routine sind. Vitamin C deshalb, weil es gleich mehrere Funktionen hat. Zum einen soll es natürlich ein Anti Aging Wirkstoff sein, was für mich aber nicht der Hauptgrund war, es einzubauen. Ich benutze es hauptsächlich deshalb, weil es aufhellend wirkt und gegen Pigmentstörungen helfen soll. Ich habe unterschiedliche Vitamin C Seren getestet und fand eigentlich alle sehr angenehm, allerdings hat bisher keines meine Flecken komplett gekillt. Ich gebe aber nicht auf und da ich momentan eines benutze, das von der Konsistenz her sehr flüssig ist und eigentlich sofort einzieht, werde ich es auch weiterhin benutzen, weil es so nicht zu schwer ist. Ich habe aktuell das Serum von OZ naturals, das kann man über Amazon aus Amerika bestellen und ich mag es sehr gerne. Auch toll: Das Serum von Instanaturals. Das riecht einfach unglaublich gut nach Zitrusfrüchten, ist allerdings etwas dicker und ich versuche so wenig wie möglich dickflüssige Konsistenzen zu benutzen, weil es dann mit dem Einziehen natürlich etwas länger dauert. Ich gebe also eine halbe Pipette flüssiges Serum auf meine Handflächen, verreibe es und presse es auf Gesicht und Hals. Alternativ funktioniert zum Beispiel auch das Vitamin C Treatment von Paulas Choice, das soll man aber als letzten Schritt und nur punktuell auf Pigmentstörungen auftragen.

Retinol

Der nächste, angeblich hochwirksame Anti Aging Wirkstoff, den ich tagtäglich an meine Haut lasse ist Retinol. Retinol wirkt aber nicht nur gegen Falten, sondern ist wohl auch besonders gut bei Narben, wie ich sie habe und zaubert ein besonders ebenmäßiges Hautbild. Außerdem hilft es gegen unreine Haut, was bei mir aber wie erwähnt nicht die Hauptintention ist. An die Konzentration von Retinol sollte man sich jedoch vorsichtig herantasten. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass ein Wirkbereich von 0,1% bis 1% Retinolanteil in Cremes, Seren und co optimal ist. Man sagt, dass man eben ab 0,1% Veränderungen sehen kann und 1% ist dann sozusagen schon die Retinolbombe. Ich habe mich vorsichtig rangetastet. Von zunächst 0,01% Retinol in meiner Nachtcreme über 0,1% in einem Serum (das ich euch auch unten aufliste, aber leider nicht so toll fand, weil es bei mir nichts bewirkt hat und außerdem fand ich auch die Konsistenz blöd. Wie Silikonöl) bis zu einem 1%igen Treatment oder Booster. Ich vertrage Retinol sehr gut, allerdings muss das nicht bei jedem so sein. Viele vertragen diese 1%igen Treatments auch nur einmal die Woche oder so, ich kann sie fast täglich verwenden. Manchmal merke ich, wie meine Haut etwas empfindlich wird, dass lasse ich das Treatment einen oder zwei Tage weg. Hier habe ich zwei Produkte von Paulas Choice (nein ich werde leider nicht von denen gesponsert, sondern lasse leider Gottes sehr viel von meinem eigenen Geld dort), die ich auch beide gut finde. Sowohl der 1% Retinol Booster, als auch das 1% Retinol clinical Treatment funktionieren für mich gut, ich finde jedoch den Booster etwas angenehmer zum Auftragen, da er leichter und flüssiger ist. Das Treatment ist jedoch auf die ml Zahl gerechnet um einiges günstiger und somit kaufe ich das aktuell nach, da der Booster mit 15ml Inhalt und 55 Euro einfach schweineteuer ist. Sagen wir’s, wie’s ist.

Aber an sich: Beide top und fester Bestandteil meiner Routine.

Wichtig: Sowohl AHA und BHA, als auch Vitamin C, als auch Retinol erhöhen alle die Photosensitivität der Haut. Das bedeutet, dass man unbedingt tagsüber Sonnenschutz verwenden muss, wenn man eines oder mehrere dieser Produkte verwendet. Dieser Punkt liegt mir wirklich sehr am Herzen und ich werde auf jeden Fall in meiner Morgenroutine noch genauer darauf eingehen. Das an dieser Stelle aber als Einschub: Jeden Tag Sonnenschutz, wenn ihr solche Produkte verwendet! Egal, welches Wetter ist und egal ob die Sonne scheint oder nicht. Und unter LSF 30 braucht man da auch gar nicht anfangen, besser noch ist LSF 50. Sonneneinstrahlung ist nämlich ein verlässlicher Faltenbeschwörer und genau das versuchen wir ja zu vermeiden.

Hyaluronsäure

Kommen wir also zum nächsten Bestandteil meiner Routine: Einem Hyaluronsäure Serum. Hyaluronsäure ist einfach eine Feuchtigkeitsbombe und wirkt außerdem aufpolsternd bei Fältchen. Zu letzterem kann ich nicht so viel sagen, denn Gott sei dank habe ich noch keine Falten, aber vielleicht habe ich sie ja auch nur nicht, weil ich diese Produkte verwende. Man weiß es nicht. Ich benutze schon seit geraumer Zeit Hyaluronsäure Seren und hier kann ich wirklich guten Gewissens sagen: Es muss nicht unbedingt teuer sein. Es gibt tolle höherpreisige Hyaluoronsäure Seren, wie zum Beispiel das Anti Aging lifting Serum von Regulat Beauty, aber man findet hier auch wirklich gute Sachen in der Drogerie. Ich finde zum Beispiel den Hyaluron Booster von Balea oder auch das Age Performance Intensivserum von Rival de Loop wirklich, wirklich gut. Den Booster benutze ich übrigens auf dem ganzen Gesicht und nicht – wie auf der Packung beschrieben – nur auf den Fältchen. Die habe ich ja wie erwähnt noch nicht. Hyaluronsäure Seren sind eigentlich immer als Gel formuliert und kleben meist nach dem Auftragen etwas. Ich weiß, dass das viele Leute nicht mögen, aber mich persönlich stört das überhaupt nicht. Außerdem kommen da ja noch mehr Sachen drüber. Ja Freunde, wir sind noch nicht fertig…

Anti Aging Seren – Useless?

Der letzte Schritt meienr Routine, was Seren anbelangt, ist einer, bei dem ich selbst nicht weiß, ob er mir etwas bringt. Ich erwähne ihn aber natürlich der Vollständigkeit halber und bin hier auch sehr auf eure Kommentare gespannt. Ich habe mich für dieses letzte Serum – sozusagen den Feinschliff – durch viele Sachen getestet. Das Q10 Serum von Balea zum Beispiel (finde ich gut), das Liftactiv Serum 10 Supreme von Vichy (finde ich doof, weil für mich persönlich seltsame Konsistenz) oder auch mein Holy Grail, das Advanced Génifique Serum von Lancôme standen schon an dieser Stelle meiner Routine. Dieser Punkt ist aber irgendwie just for fun, denn während ich euch alle anderen Schritte begründen und euch sagen konnte, wofür der jeweilige Wirkstoff steht und warum er Teil meiner Routine ist, kann ich euch das hier nicht sagen. Ich kann euch nicht mal sagen, warum ich Advanced Génifique so gern mag, aber ich mag es wirklich verdammt gern. Ich finde, dieses Serum hat eine tolle Konsistenz, ich mag den Auftrag und ich habe das Gefühl, es tut meiner Haut gut. Das Internet ist da leider gern mal anderer Meinung und auf einschlägigen Seiten wie Beautypedia oder Codecheck kommt dieses Serum gar nicht mal sooo gut weg. Ich mag es trotzdem. Und ich werde es wohl auch wieder an diese Stelle meiner Routine stellen, als kleines Stückchen Luxus in meiner Hautpflege sozusagen. Denn ja, auch das Zeug ist teuer…

Aktuell steht hier übrigens das Vinoperfect Radiance Serum von Caudalie. Das soll auch gegen Pigmentflecken helfen (und hat somit wenigstens eine begründbare Daseinsberechtigung) und ich weiß noch nicht so recht, wie ich es finden soll. Anti Aging kann es natürlich angeblich auch, aber das können sie alle.  Mehr dazu vielleicht später mal auf Snapchat, wenn ich es ausgiebig getestet habe.

Nachtpflege

Freunde, ihr habt es geschafft, wir sind tatsächlich beim letzten Schritt meiner Pflegeroutine angelangt. Für diejenigen, die gefragt haben: Vom Clenase bis hierhin vergehen im Schnitt 60-90 Minuten. Also nichts für eilige und auch eher nervig, wenn man mal sehr spät heimkommt und dringend ins Bett will, aber ich bin wirklich stolz auf mich, dass ich es eigentlich immer komplett durchziehe. Da muss schon viel passieren, dass ich Schritte auslasse und ich fühle mich auch irgendwie unfertig, wenn ich nicht alles gemacht habe. Der letzte Schritt meiner Routine ist also die eigentliche Creme. Das, was sogar diejenigen machen, die sonst nichts mit ihrer Haut machen. Ich bin ganz ehrlich: Dies ist der einzige Schritt, bei dem ich keine besonderen Ansprüche an Wirkstoffe habe. Eine Creme muss für mich nur all das, was zuvor auf meiner Haut gelandet ist, möglichst gut einschließen und nochmal einen extra Kick Feuchtigkeit geben. Das war’s schon. Ich finde hierfür beispielsweise den Resist Barrier Repair Moisturizer von Paulas Choice sehr gut, aber auch die neue Energie de Vie Pflege von Lancôme. Die ist zwar eigentlich für den Tag gedacht, allerdings ist sie hier für mich nutzlos, da sie keinen Lichtschutzfaktor hat und ich möchte tagsüber nicht doppelt cremen müssen. Da benutze ich nämlich bei weitem weniger Produkte, wie ihr noch erfahren werdet. Die Energie de Vie Pflege ist flüssig wie ein Serum, allerdings trotzdem reichhaltig, würde ich sagen. Ebenfalls toll: Die Cremes von Biotherm. Ich benutze Biotherm schon ewig, das waren glaube ich die ersten Tagescremes, die mir meine Mama mit 13 oder so gekauft hat. Den Winter über fand ich die Aquasource Cocoon toll und aktuell benutze ich die neue Aquasource Everplump. Beide haben eine gelartige Konsistenz, was ich persönlich sehr gerne mag. Diese Konsistenz ist typisch für Biotherm und ich finde, kaum eine Firma bekommt es so gut hin, reichhaltige Cremes zu produzieren, die so leicht formuliert sind.

Optional: Sleeping Masken

Dieser Punkt ist eigentlich einer, den ich aktuell nicht betreibe. Ich besitze mehrere Sleeping Masken, wie zum Beipsiel auch die aus der Energie de Vie Reihe von Lancôme, aber auch den Klassiker von Origins oder die Bouncing Sleeping Mask von Thebodyshop. Ich finde diese Masken an sich toll, weil sie die Haut super aufpolstern und man wirklich frisch aussieht, wenn man aufwacht, allerdings ist das aktuell dann doch zu viel für meine Haut. Da ist dann bei mir tatsächlich mal der Punkt erreicht, wo meine Haut nichts mehr aufnehmen kann und das ist auch ok so. Ich benutze die Maksen aber gerne im Winter und anstatt meiner Nachtcreme. Dann sind sie wirklich eine tolle Option.

Herzlichen Dank an alle, die bis hierhin gelesen haben. Ich hoffe, ihr fandet die ganze Sache wenigstens ein bisschen interessant und könnt euch vielleicht die ein oder andere Inspiration rausziehen. Ich rate euch immer, ein wenig zu googeln, es gibt wirklich tolle Artikel zu Hautpflege und auch zu den einzelnen Komponenten (wie zum Beispiel hier) und es ist wie, wie ich finde sehr spannendes Thema, bei dem man nicht so schnell auslernt.

Ob mein Plan, mich langsam aber sicher zu mumifizieren, aufgehen wird, werden wir dann in einigen Jahren sehen. Ich glaube ja fest dran, dass Vorbeugen besser ist, als dann später die richtig miesen Falten bekämpfen zu müssen und werde deshalb auf jeden Fall dranbleiben und auch weiterhin neue Produkte testen.

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  • Hallo Anja,

    eine tolle und gut durchdachte Abendroutine hast du dir da zusammen gestellt!! Frühzeitig mehr als nur einen Moisturizer zu verwenden zahlt sich einfach aus. Mit nun 33 Jahren werde ich regelmäßig auf maximal 25 geschätzt. Sicher sind da teilweise auch gute Gene im Spiel, aber ganz unschuldig ist eine personalisierte Hautpflege da auch nicht 😉
    Bei mir ist es sehr ähnlich wie bei dir. AHA, BHA, Vitamin C und Retinol sind die Herzstücke meiner Routine. Einziger Unterschied, den Abschluss bildet nach der Feuchtigkeitspflege (ebenfalls der Resist Barrier Repair Moisturizer) eine okklusive Creme. Das bewirkt über Nacht angewendet wahre Wunder!

    Vielen Dank, dass du dir die Mühe gemacht hast, alles so ausführlich und detailliert runter zu schreiben 🙂

    Liebe Grüße,
    Sarah

  • Liebe Anja,

    uiuiui.. viel Lesestoff, aber ich habe mich durchgekämpft, da ich mich selbst sehr für Beauty und das ganze Thema Vorbeugung interessiere. Ich muss sagen: Respekt. Mir persönlich ist Pflege auch sehr wichtig, aber eine so lange Routine wäre mir dann doch zu viel.
    Ich bin sehr gespannt darauf, was du morgens verwendest und vor allem darauf ob dein Mumifizierung-Plan aufgeht 😉

    Liebe Grüße
    Laura

  • Hallo Anja,
    vielen Dank für deine Arbeit und Erfahrungen. Wirklich nützliche Informationen. Sonst sagen ja die Frauen ohne Falten, es sei viel Schlaf und Wasser zu verdanken.
    In Moment bin ich dabei mechanische Peelings zu verbannen und auf chemische umzusteigen. Retinol und Hyaluronsäure waren für mich etwas für Winter. Interesant ist deine tägliche Erfahrung damit.
    Hast du auch geplant über Deine Morgenroutine zu berichten? Würde mich drauf freuen.
    Danke noch mal und viele Komplimente an euren Blog!
    Ekaterina

  • Wow, auf den Post habe ich mich wirklich gefreut! Ich gehöre zur Zeit zu den Menschen, die tatsächlich so gut wie gar nichts machen, außer abschminken (und das anscheinend auch nicht richtig, wenn ich das hier so lese) und ein bisschen Abendpflege…ich habe für mich beschlossen, mir bis zu meinem 25. Geburtstag keinen Stress mit irgendwelchen Anti-Aging Produkten zu machen, aber immerhin habe ich jetzt eine Idee, wie ich das ganze danach in Angriff nehmen kann – und ich kann mir gut vorstellen, dass mir die vielen Schritte auch irgendwann gefallen werden, so über den Abend verteilt. Wenn ich mich dann einmal daran gewöhnt habe…

  • Liebe Anja,

    ich weiß noch, wie ich eines Abends deine Abendroutine auf Snapchat geschaut habe und so geflasht war und ich wusste – ich muss was ändern. Bis dahin habe ich lediglich die Abschminktücher von Bebe benutzt – Schande über mein Haupt.
    Also hingesetzt, recherchiert, bei Paulas Choice eine Monatsmiete ausgegeben und auf diesen Post gewartet – lasset das Schichten beginnen.
    Danke für diesen Post, du hast mir persönlich sehr weiter geholfen und ich würde mich sehr über einen Morgen Routine Post freuen, da gibt es sicher auch noch einiges was ich nicht weiß.
    Liebe Grüße aus Frankfurt, Franzi

  • Liebe Anja,
    was für ein Post! Wahnsinn! Habe mich tapfer durchgekämpft denn schon bei Snapchat hat mich das damals total interessiert 🙂 Bin auch gleich zu DM gerannt und habe mir diesen Booster von balea geholt. Momentan verwende ich nämlich nur ein Serum und eine Creme von Lancome, habe aber auch Angst, dass es nicht reicht. Ich bin da wie du, ich habe richtige Angst vor Falten. Alleine die eine feine Linie unter den Augen und rechts und links neben dem Mund, die ja wirklich jeder hat, stören mich ^^ Ich werde wohl das ein oder andere Produkt, das du hier empfiehlst auch mal testen. Einziges Problem bei mir morgens: die meisten Cremes (bis jetzt komme ich nur mit der Kiehls Feuchtigkeitscreme zurecht) lassen sich wieder abrubbeln, was ich mega mega eklig finde und wenn man dann mit dem make-up anfängt auch nicht gerade schön ist.
    Aber da bin ich sehr auf deine Morgenroutine gespannt, vll hast du da ja eine Lösung 🙂 Denn bis jetzt ist mir das eigentlich immer passiert, wenn ich mehrere Produkte auftrage.
    Gegen die Pigmentflecken teste ich gerade eine Creme von Yves Rocher, vll hat dies ja drauf, ist auch von den Asiatinnen inspiriert 😉

    Liebe Grüße und danke für den tollen Post!
    Jacqueline

  • Hallo Anja,

    Vielen Dank für den Beitrag. Ich bin bisher auch eher Typ doppelt reinigen, Augencreme, Nachtcreme, fertig. Du hast bei mir aber schon durch Snapchat die Lust geweckt mich mehr damit zu befassen und so danke ich dir für den informativen Post. Ich werde wohl nie bei so vielen Schritten landen, aber das eine oder andere Produkt nehme ich mal genauer unter die Lupe.

    Womit ich übrigens seit längerem sympathisiere ist vorbeugendes anti-Ageing von innen. Ich habe ein Produkt auf Kollagenbasis für mich entdeckt das in Studien untersucht wurde und die Kollagenproduktion in den tieferen Hautschichten anregt – am ganzen Körper (Stichwort cellulite) und nicht wie bei einer Creme etc. nur dort wo man es aufträgt. Mit 25 habe ich auch noch nicht wirklich Falten, aber an Haaren, Nägeln und halt den leider vorhandenen Dellen an den Oberschenkeln merke ich die Effekte extrem. Ich will hier keine Werbung machen, aber vielleicht ist es ja für den ein oder anderen was. Das Produkt heißt Qyra und ich bestelle es bei Amazon….gibt aber auch nen eigenen Onlineshop wo auch die ganzen Infos stehen.

    Ich freue mich schon auf deine Morgenroutine!
    Viele Grüße
    Jess

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