Skincare Series // Vitamin C

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Nachdem meine kleine Skincare Serie hier auf dem Blog bereits vor einiger Zeit mit Retinol gestartet ist und das Thema sehr gut bei euch ankam, möchte ich heute mit einem Wirkstoff weitermachen, den ich ebenfalls fast täglich verwende und der mittlerweile einen festen Platz in meiner Routine hat. Die Rede ist von Vitamin C, einem kleinen Allrounder, der die Kollagenproduktion ankurbelt und vor allem gegen Pigmentflecken und Pickelmale hilft. Da Pigmentflecken so ziemlich mein einziges ‚Hautproblem’ sind (neben der Tatsache dass auch ich schlichtweg älter werde), ist Vitamin C für mich ein Wirkstoff auf den ich schon ganz lange schwöre und der mir vor allem im Winter sehr gut hilft, meinen Teint zu ebnen und die lästigen Pigmentflecken verschwinden oder zumindest verblassen zu lassen. 

Was macht Vitamin C?

Zunächst einmal kann man sagen, dass Vitamin C zu den Antioxidantien gehört. Davon gibt es grundsätzlich eine Menge, wie beispielsweise auch Niacinamid oder Ferulasäure, die beide ebenfalls in meiner Routine zu finden sind. Dazu aber ein anderes Mal mehr. Heute soll es mal nur um Vitmain C gehen, denn Vitamin C stärkt wie schon erwähnt die Kollagenproduktion, die mit ca Mitte 20 ganz natürlich nachlässt und wichtig für das äußere Erscheinungsbild der Haut ist. Sind wir jünger, sieht die Haut praller, straffer und glatter aus. Sie wirkt elastisch und Falten sind eben keine zu sehen. Das lässt naturgemäß nach, wenn wir älter werden. Ich wäre jedoch trotzdem vorsichtig mit der Aussage, dass Vitamin C gegen Falten hilft, denn meiner Meinung nach wirkt es eher präventiv, als dass es wirklich bestehende Falten ausbügelt. Falsch macht man damit im Hinblick auf Anti Aging aber sicherlich nichts. Außerdem kann es wie schon erwähnt gegen Pigmentflecken und Pickelmale helfen und diese verschwinden oder zumindest verblassen lassen. Auch hier darf man jedoch keinen ‚Über Nacht Effekt’ erwarten. Es dauert meist Monate, bis man hier wirklich von sichtbaren Ergebnissen sprechen kann. 

Außerdem ist die Formulierung des jeweiligen Produkts nicht unerheblich. Vitamin C gehört zu den Wirkstoffen, die mit am schwierigsten wirksam auf die Haut zu kriegen sind. Das Problem: Vitamin C ist relativ instabil, vor allem wenn es wässrig formuliert wird. Das bedeutet, dass man beispielsweise bei einem Produkt, das schon mehrere Wochen ungekühlt offen ist, einen extrem hohen Wirkungsverlust hat. Angebrochene Produkte sollten also immer im Kühlschrank gelagert werden!

Wie und wann sollte ich Vitamin C verwenden und womit sollte ich es nicht kombinieren?

Die meisten Vitamin C Seren bezeichnen sich als ‚Day Serum’, was eine Anwendung am Morgen impliziert. Ich gehe damit grundsätzlich D’accord, aber natürlich ist das nicht in Stein gemeißelt. Grundsätzlich kann man so ein Vitamin C Serum auch am Abend benutzen und es ist auch an sich mit einigen anderen Wirkstoffen kombinierbar, wenn auch nicht mit allen.

Eine ganz weit verbreitete Meinung ist beispielsweise, dass man es nicht zusammen mit einem Serum auftragen sollte, das Niacinamid beinhaltet, weil diese beiden Wirkstoffe sich sozusagen gegenseitig aufheben und dann somit beide Produkte wirkungslos wären. Mein Holy Grail im Bereich Niacinamid ist das Idealist Serum von Estée Lauder. Ich mache es meist so, dass ich einen Morgen das benutze und dann an den beiden darauffolgenden Tagen morgens ein Vitamin C Serum. Mittlerweile gibt es auch Aussagen dazu, dass man sehrwohl beide Wirkstoffe kombinieren kann, aber ich denke mal, es kommt auch hier wie so oft auf die Formulierung an und da ich persönlich da einfach nicht bewandert genug bin, um vollends durzusteigen, kombiniere ich da eben nicht einfach beide Wirkstoffe eigenmächtig. Es gibt aber beispielsweise auch Seren, die direkt beides enthalten und das ist dann natürlich etwas Anderes. Die ‚Eierlegende Wollmilchsau’ sozusagen. So ein Serum stelle ich euch weiter unten auch vor, also falls euch das interessiert, solltet ihr auf jeden Fall weiterlesen. 

Stimmt es, dass Vitamin C die Haut ‚bleicht’?

Jein. Da Vitamin C wie schon erwähnt gegen Pigmentflecken hilft und diese verblassen lässt, hat es natürlich eine aufhellende Wirkung. Es ist jedoch nicht so, dass man direkt morgens mit einem kalkweißen Gesicht aufwachen wird, wenn man Vitamin C Produkte verwendet. Den meisten helleren Hauttypen wird hier vermutlich gar keine bleichende Wirkung auffallen (ich benutze Vitmain C beispielsweise schon seit Jahren und habe dahingehend nichts gemerkt) mit dunklerer Haut sollte man das aber evtl im Hinterkopf behalten. 

Kann ich Vitamin C auch mit empfindlicher Haut benutzen?

Grundsätzlich ja. Auch hier kommt es auf die Formulierung an, da wasserbasierte Vitamin C Produkte meist einen sauren PH Wert haben und das kann für sensible Haut schnell zu arg werden. Im Zweifelsfall sollte man vielleicht mit einem silikonbasierten Produkt beginnen, die sind nicht sauer und somit verträglicher. Grundsätzlich hilft hier am Ende nur ausprobieren. Bei Vitamin C merkt man es eigentlich direkt, wenn es zu viel ist. 

So viel erst mal zu den grundsätzlichen Fragen. Ich möchte hier auch nicht zu viele Infos reinpacken, denn das haben andere schon viel besser gemacht und wenn euch das Thema interessiert, schaut unbedingt auch bei Sarah von Eat Train Care vorbei, die hat dazu einen ganz tollen und sehr detaillierten Artikel verfasst. Im Folgenden möchte ich euch nun die Produkte vorstellen, die ich in letzter Zeit benutzt habe und ich gebe euch zu jedem eine kleine Review, was Konsistenz, Hautgefühl und Wirkung angeht. 

Drunk Elephant C Firma Day Serum

Den Anfang macht heute das C Firma Day Serum von Drunk Elephant. Das ist ein unglaublich gehyptes Produkt (wie eigentlich alles von Drunk Elephant) und ihr wisst ja – ich bin die erste, die sich von sowas anfixen lässt. Drunk Elephant kombineirt hier 15% L-Ascorbic Acid (die wirkungsvollste Form von Vitamin C) mit Ferulasäure und Vitamin E. Beides unterstützt und stabilisiert das Vitamin C, weshalb das hier eine absolute Power Formulierung ist. Ich persönlich war mit dem Serum auch sehr zufrieden, was die Wirkung angeht. Es hat über den Winter meine Pigmentflecken sehr gut ausgeglichen und ich hatte das Gefühl, es stärkt meine Haut und ist eine tolles Tagesserum. Einzig und allein die Konsistenz fand ich etwas klebrig, aber irgendeinen Tod muss man meistens sterben und das war für mich definitiv noch im Rahmen des Aushaltbaren. An sich ein Serum, das ich nachkaufen würde, ich finde es jedoch wie eigentlich alle Drunk Elephant Produkte schon dezent überteuert. 

Instytutum Anti Wrinkle Brightening C Serum

Weiter geht es mit der eierlegenden Wollmilchsau, von der ich vorhin gesprochen habe. Die Rede ist von dem Anti Wrinkle Brightening C Serum von Istytutum, das eben Vitamin C (hier eine öllösliche Variante) mit Niacinamid kombiniert. Ich habe hier leider nur die Mini Größe und gehe relativ sparsam damit um, aber ich mag dieses Serum wirklich gerne! Es kombiniert eben genau die zwei Wirkstoffe, die mir wichtig sind und stärkt so nicht nur die Hautbarriere und hilft gegen Pigmentflecken, sondern eben dank Niacinamid auch gegen vergrößerte Poren. Das Hautbild ist nach der Anwendung einfach super eben und schön und das ist definitiv ein tolles Produkt. Die Konsistenz ist hier übrigens fast schon milchig und daher für ein Serum schon relativ reichhaltig, es fühlt sich aber trotzdem toll und sehr luxuriös auf der Haut an.

Glow Recipe Pineapple C Bright Serum 

Weiter geht es mit dem Serum, das ich aktuell am meisten benutze und zwar dem Pineapple C Bright Serum von Glow Recipe. Hier wird keine reine L-Ascorbic Acid verwendet, sondern ein Derivat, sowie tatsächlich reiner Ananassaft. Diese Formulierung ist somit stabiler, bei Vitamin C Derivaten muss man aber ein bisschen aufpassen, denn das wirkungsvollste ist und bleibt hier die L-Ascorbic Acid. Ich finde dieses Serum trotzdem grundsätzlich nicht schlecht und es fühlt sich toll auf der Haut an (leicht ölig aber überhaupt nicht schlimm), jedoch finde ich persönlich den Geruch gewöhnungsbedürftig. Das Serum soll nach Ananas riechen. Logisch, ist ja auch Ananassaft drin. Für mich persönlich riecht das jedoch irgendwie nach Ananas mit BBQ Soße oder etwas anderem undefinierbarem, aber sehr würzigem. Solche ‚Düfte’ sind für mich in Hautpflege überflüssig, auch wenn sie natürlich aus den Inhaltsstoffen stammen, wie in diesem Fall. 

Pixi Vitamin C Caviar Balm

Weiter geht es mit dem Vitamin C Caviar Balm von Pixi, den ich aktuell auch noch ganz gerne benutze. Generell hat Pixi eine recht große Vitamin C Range, bei der für jeden die richtige Konsistenz dabei sein sollte. Dieser Balm ist etwas fester, zieht aber sehr gut ein und enthält ein encapsulated Vitamin C. Somit ist dieses Produkt wahrscheinlich auch wieder relativ stabil, dafür aber nicht ganz so wirksam wie beispielsweise das Drunk Elephant Serum. Ich mag den Balm aber trotzdem recht gerne und finde es generell toll, dass Pixi hier so etwas anbietet zu einem Preis, den ich definitiv in Ordnung finde. 


The Ordinary Ascorbic Acid 8% + Alpha Arbutin 2% & Vitamin C Suspension 23% + HA Spheres 2%

Kommen wir nun also zu den einzigen Produkten, mit denen ich nicht so wirklich klarkomme und zu denen ich eigentlich auch nicht mehr viel sagen kann, da ich das bereits getan habe. Wenn euch interessiert, was genau meine Probleme mit diesen beiden Produkten war, dann schaut euch unbedingt meine große The Ordinary Review an!

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