Travelog Algarve

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Wie ihr sicherlich mitbekommen habt ging es für mich letzte Woche nach Portugal auf einen Roadtrip von Lissabon einmal runter entlang der Algarve und wieder zurück. Was nach einer zweiwöchigen Tour klingt, habe ich in 5 Tage gepackt und heute gibt es sozusagen den ersten Teil meiner Reiseroute für euch. In diesem Post werde ich euch von den schönsten Stränden und Städten erzählen die ich an der Algarve besucht habe und euch vielleicht auch den ein oder anderen Geheimtipp verraten. Zu Lissabon wird es dann auch noch einen gesonderten Post mit Sightseeing und Food Tipps geben.

Da A und ich davor beruflich in Paris waren, bin ich direkt von dort aus nach Lissabon geflogen und ab da sind wir mit einem Mietwagen runter in Richtung Sines gefahren. Unser erster Stop war in Santiago do Cacem, ein winziges Dörfchen in der Nähe von Sines. Das wirklich sehr schöne und architektonisch moderne Hotel, in dem wir da übernachtet haben, hieß Santiago Cooking & Nature und hat mit tollem Interior im Bohème Stil überzeugt. Am Pool hatte man einen wundervollen Blick auf die Stadt und das Hotel würde ich definitiv weiterempfehlen. Einziges Manko: Das Essen war zwar qualitativ hochwertig, aber im Service und bei der Zubereitung gab es hier und dort einige Patzer. Vielleicht hatte der Koch auch einfach einen schlechten Tag. Das Frühstück allerdings war sensationell. 

Nach unserer Ankunft im Hotel und einem schnellen Lunch sind wir außerdem noch ein Stück die Algarve runtergefahren und haben gleich mal am ersten Strand Halt gemacht. 

Praia Sao Torpes : Ein langer Strandabschnitt mit vielen kleinen Felsen und einer Klippe mit hohem Gras und den typischen vielen Blumen. Ich war super glücklich. Am meisten habe ich mich auf die Klippen Portugals gefreut und dieser erste Stop war zwar schon wunderschön, aber es sollte definitiv noch besser werden.

Weiter ging es direkt danach mit dem Auto zum Praia Samoqueira. Mein Persönliches Highlight unseres Trips. Dort gab es wirklich die perfekten Klippen. Riesige Felsen, die aus dem Meer ragen und ein kleiner Weg der sich durch die Flora der Algarve schlängelte und steile Holztreppen, die hinab zum Strand führten. Ein absoluter Traum. Nur einige wenige Touristen sonnten sich unten am Strand und man hatte genügend Platz, um ein ruhiges Örtchen zu finden und an diesem beeindruckenden Strand entlang zu laufen.

Da wir noch etwas Zeit und vor allem Hunger hatten, fuhren wir noch ein Örtchen weiter nach Porto Covo. Eine kleine Stadt, welche zu diesem Zeitpunkt außerhalb der Hauptsaison relativ ruhig war. Allerdings ließ sich schon erkennen, dass sich hier wohl im Hochsommer sehr viele Touristen tummeln. So fast ohne Menschen war es allerdings recht süß und vor allem haben wir in einem kleinen Cafe auf einer Art Marktplatz unser erstes und eigentlich auch bestes Pastel De Nata gegessen. Pastel de Nata ist ein Blätterteig Törtchen, gefüllt mit Pudding und lauwarm ist es der absolute Wahnsinn. Ich könnte mich davon regelrecht ernähren und evtl habe ich das in Portugal die paar Tage auch getan…

Die Klippen am Rand des Dorfes sind auf jeden Fall um einiges rauer und größer, als die, die wir davor gesehen hatten, aber definitiv auch einen Blick wert. Der Stand allerdings ist sehr klein, weswegen ich diesen zum Sonnen nicht unbedingt empfehlen würde. Allerdings gibt es entlang des Abschnittes viele kleine Bänke, auf denen man nett sitzen und den Sonnenuntergang genießen kann.

Zum Sonnenuntergang sind wir dann aber nochmal zurück zum Praia Samoqueira gefahren und ich hatte mein ganz persönliches Highlight. Ich hörte meine Musik, saß am Abgrund, lauschte dem Meerresrauschen, welches durch meine Köpfhörer drang und fotografierte das ganze Szenario – alle Menschen waren weg- nur ich und die Natur und die Musik. So wie ich es mir vorgestellt hatte. 

Am nächsten Tag verließen wir unser Hotel und fuhren runter in Richtung Lagos.  Auf dem Weg machten wir einen kurzen spontanen Stop an einem Strand, an dem ein Fluss ins Meer mündete. Dieser war vor allem ein Traum für Badegäste, klein aber fein und vor allem sehr schönes türkises Wasser. Leider hatten wir genau wie am vorherigen Tag mit sehr starkem Wind zu kämpfen, weswegen baden für uns nicht möglich war.

Weiter ging es anschließend zu unserem ersten richten Ziel an diesem Tag, genauer gesagt ins Surfer Paradies an den Praia Monte Clerigo. Ein riesiger Strand voller toller Pflanzen und ein kleines Örtchen in den Hang gebaut zogen uns gleich in ihren Bann. Wir hatten Glück, es war gerade Flut, weswegen wir unter den meterhohen Klippen entlanggehen und die vom Wasser ausgehöhlte Felswand bestaunen konnten. Wir machten eine kleine Mittagspause in einem der vielen sehr schönen und gemütlichen Cafes direkt am Strand in dem kleinen Dörfchen. Sargo hieß das Cafe, in dem ich die wohl beste Acai Bowl seit LA gegessen habe und auch die anderen Speisen und frisch gepressten Säfte waren super lecker, definitiv eine große Empfehlung!

Glücklich und vollgegessen fuhren wir weiter nach Lagos, der Stop für die Nacht. Dort schliefen wir im Charming Residence San Manuel, ein sehr authentisches Hotel. Von der Einrichtung her war das nicht ganz so meins, aber was wir sonst so gesehen haben, war es wohl eins der schönsten und vor allem zentralsten Hotels in der Stadt.

Am Abend erkundeten wir dann noch etwas Lagos. Der Stadtkern war leider etwas touristisch, mit einem Souvenier Shop nach dem anderen, aber rundherum waren super süße kleine Häuschen und wir hatten Glück, denn da gerade „ Portugisisches Straßenfest“ war, duften wir einen traditionellen Umzug mit bunten Kostümen durch die Stadt sehen. Lagos ist ganz hübsch, aber von der Stadt her kein „Muss“ würde ich sagen.  Von euch habe ich noch den Tipp bekommen, ins Coffee & Waves zu gehen, das leider schon zu hatte als wir dort ankamen, aber von außen sah es super gut uns und dort soll es wohl gutes ‚Healthy Food’ geben. 

Am nächsten Morgen besuchten wir dann noch zwei weitere Strände. Praia Dona Ana Lagos und Praia Do Camilo. Vor allem letzterer war wunderschön und einer der Strände, die man wohl gesehen haben muss, wenn man in Lagos oder in der Nähe ist. Der Strand selbst ist sehr klein und man quetscht sich neben viele Touristen aber dennoch ist der Ausblick wunderschön. Außerdem lohnt es sich auch, ein Stück an den Klippen entlang zu wandern und von verschiedenen Ecken herab zu blicken. Man kann außerdem mit kleinen Booten entlang der Küste zu weiteren versteckten Höhlen fahren. Wir hatten Glück, denn der Wind war an dem Tag so gut wie weg und wir konnten zum ersten mal ein paar Stunden in der Sonne genießen und einfach nur etwas faul herum liegen. Danach genossen wir noch leckeren Fisch im Restaurant direkt an den Klippen.

Das war dann tatsächlich auch schon der letzte Stop unseres kleinen Roadtrips und wir haben uns auf den Weg zurück nach Lissabon gemacht. Ich hätte noch gerne so viel mehr gesehen, bin aber super happy über unsere Auswahl an Stränden und Dörfern gewesen. Wir haben so viele verschiedene Strände und Klippen gesehen und ich bin absolut begeistert von der Schönheit der Natur Portugals. Definitiv möchte ich noch hoch nach Porto irgendwann und vor allem noch die Riesenwellen von Nazare sehen. 

Stay Tuned for part two & Lisboa. Obrigado!

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