Travelog Nevada

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Wie sicher einige schon auf Instagram gesehen haben ging es für mich Mitte November nach Nevada. Naja genau genommen war es nicht zu übersehen, wenn ich bin bildertechnisch mal wieder dezent ausgerastet und habe versucht, wirklich alles festzuhalten und so gut es ging mit euch zu teilen. Nichts desto Trotz wollte ich die Reise hier auch nochmal auf dem Blog Revue passieren lassen, denn es gibt noch so viele Bilder, die nicht gepostet wurden und noch so viel zu erzählen. 

Beginnen wir also von vorne: Nach einem etwas missglückten Start aufgrund einer Verspätung von 4 Stunden in München, worauf ich meinen Anschluss Flug in San Francisco verpasst habe und die halbe Nacht von 23 Uhr bis 7 Uhr in der Früh in SF am Flughafen saß, ging es für mich von dort aus nach Reno. Im Prinzip war das nichts Neues, denn Flugzeuge und ich, das ist so eine Sache… Eigentlich kann ich froh sein, dass wir überhaupt irgendwann abgehoben haben.  

Ein Gutes hatte die Sache auf jeden Fall: Dadurch, dass ich eben keinen Nachtflug mehr nach Reno hatte, sondern den ersten Flug am nächsten morgen, hatte ich den schönsten Anflug auf Reno, den man nur haben kann und konnte einen unfassbar tollen Sonnenaufgang bewundern. Ich habe den ganzen Flug über mit aufgerissenen Augen aus dem kleinen klapprigen Flugzeug gestarrt. Das war übrigens wirklich sehr klein und mit mir saßen nur ca 30 andere Menschen darin. Da habe ich dann auch das ein oder andere Tränchen verdrückt, denn an dem Punkt habe ich realisiert, dass wirklich ein Traum in Erfüllung geht. Ich habe schon so lange von den unendlichen Weiten der amerikanischen Landschaft geträumt und da waren sie endlich. 

Reno stand um ehrlich zu sein noch nie auf meiner Bucket List. Ich hatte zwar schon mal davon gehört und wusste auch, dass von dort aus viele zum Burning Man reisen, aber vielmehr konnte ich mir darunter nicht vorstellen. Als wir jedoch die Anfrage für diese Pressereise erhalten haben, wusste ich sofort, dass ich das machen möchte, ich hatte jedoch keinerlei Erwartungen an den Ort.  Witzigerweise ist damit aber ein Traum in Erfüllung gegangen, denn ich habe auf dieser Reise genau das gesehen und erlebt, wovon ich schon so lange geträumt habe. 

In Reno angekommen und nach fast 30 Stunden unterwegs ging ich erst einmal auf eine kurze Erkundungstour. Irgendwie musste ich mich ja auch wachhalten, denn so langsam schlug die Müdigkeit dann doch zu und dort war es erst morgens. Ich musste also den Tag irgendwie durchhalten, um mir meinen Schlafrhythmus nicht völlig zu zerschießen. Reno ist allgemein bekannt, als das ‚kleine Las Vegas’ und ich habe sofort gemerkt: Diese Stadt hat einiges mehr zu bieten, als nur Casinos. Gegenüber von unserem Hotel wurden beispielsweise ein paar der Figuren und Installationen vom Burning Man ausgestellt. Reno ist ja wie erwähnt der Startpunkt für viele zu diesem farbenfrohen und wilden Festival. Von dort aus geht es los mit dem Camper irgendwo ins Nirgendwo der Wüste Nevadas.

Was mich einerseits überrascht, aber andererseits sehr gefreut hat war, dass man kaum Menschen antraf. Im November sind dort kaum Touristen und wirkliche Einheimische gibt es auch nicht viele, da die Stadt eben doch hauptsächlich von den Casinospielern lebt. Das Ambiente hat auf jeden Fall etwas und zwischen den großen Hotels findet man wahnsinnig viel schöne Streetart und süße Vintage Stores mit traumhaften Sachen. „The Nest“ und „Junkee“ sind die beiden Läden, die mich in Sachen Vintage Stores in völlig neue Welten entführt haben. Ich hätte am liebsten alles gekauft. Am Ende wurden es dann ‚nur’ eine Lederjacke und ein Jeansrock. Durch die Stadt fließt außerdem ein kleiner Fluss und irgendwie sorgt der fast schon für Kleinstadt Feeling. In den Seitenstraßen findet man lauter hübsche typisch Amerikanische Häuschen. Ich hab mich wie in einem Film gefühlt, als ich so durch die kleinen Straßen lief. 

Am nächsten Tag ging es auf meinen Wunsch hin nach Viriginia City. Da habe ich den Rest der Truppe sozusagen überredet, denn das wollte ich unbedingt sehen. Eine kleine Stadt auf 1800 Metern mit ca 800 Einwohnern, die unter anderem als „Must-See“ gilt wenn man nach Reno fährt.  Vignina City ist ca 45 Minuten von Reno entfernt an einem Hang des Mount Davidsons gelegen. Man muss sich auf jeden Fall ein Auto mieten denn öffentliche Verkehrsmittel gibt es nicht wirklich. Aber 45 Minuten sind ja in Amerika keine Strecke. Auf dem Weg dorthin fährt man durch die sogenannte ‚High Dessert’, eine Landschaft die wüstenähhnlich ist gespickt mit vielen trockenen Büschen. Schlangen findet man hier um die Jahreszeit Gott sei Dank nicht.  Immer mal wieder sieht man weitläufig eingezäunte Bereiche mit riesigen Villen und man fühlt sich fast ein bisschen wie in den Hamptons. Nur trockener. Unser Reiseleiter Ben, den wir für den Tag dabeihatten, hat uns erzählt, dass die Menschen, die hier wohnen, viel Wert auf Abgeschiedenheit legen. 

Viginia City besteht so gut wie aus nur einer Straße und ein paar kleinen Gassen nach rechts und links in den Hang hinein. Also sehr überschaubar. Jedes Häuschen ist anders und komplett im Western Stil. Wenn ich gestern dachte, ich wäre in einem Film, dann war es in Virgina City definitiv noch krasser. Mehr noch: Ich hatte nicht nur das Gefühl, ich bin in einem Film, sondern vielmehr in einer Film Kulisse. Ich hab sogar mal vorsichtig hinter die Häuser gespitzt, ob das eventuell nur Holz Wände sind. Ich kann euch sagen, es war nicht so. Es waren tatsächlich Häuser. 

Auf der Hauptstraße reiht sich ein Store an den nächsten und von Candies bis Cowboyboots, Bars, Vintage Stores und sogar einer Wedding Chapel, gibt es hier alles was das Western Herz begehrt. Auch hier genossen wir bei strahlend blauem Himmel und fast schon T-Shirt Wetter im November die Ruhe, denn Touristen waren so gut wie keine da. Ich kann jetzt schon sagen, dass für mich der November die perfekte Reisezeit für den Ort war. Das Klima ist der Wahnsinn. Es ist staubtrocken, 13-16 Grad, aber durch den strahlend blauen Himmel den ganzen Tag lang angenehm und mittags kommt man schon ins schwitzen.  Ein absoluter Traum und mit dem nassen und klammen Klima in Deutschland im November überhaupt nicht zu vergleichen. 

Fazit: Virginia City ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Ich kam aus dem Staunen nicht mehr raus und in der Stadt kann man locker einen ganzen Tag verbringen, auch wenn sie winzig klein ist. Außerdem ganz schön zu bestaunen: Die alten Züge, die dort ausgestellt sind. Im Sommer fährt hier sogar einer direkt nach Carson City. Als wir aus der Stadt rausgefahren sind, haben wir außerdem noch wilde Pferde gesehen. Das war wirklich super faszinierend.

Zum Abschluss gab es für mich zum ersten Mal in&out Burger. Und zum ersten Mal traf ich auch wirklich auf andere Menschen, als meine Reisegruppe, was ziemlich witzig war. Sogar ich als nicht Burger Esserin war überzeugt, was hauptsächlich daran lag dass ich mir den Burger so gestalten konnte wie ich mochte. Ben unser Fahrer erzählte uns außerdem, dass die Qualität hier wirklich gut sei und keine gefrorenen Patties verwendet werden, sondern alles frisch sei. Dem glaube ich jetzt einfach mal.

Am nächsten Tag, dem Donnerstag hieß es auch schon wieder Goodbye Reno und Hello Lake Tahoe. Wir machten auf dem Weg dorthin einen kurzen Stopp in Carson City, der Hauptstadt von Nevada. Dort besuchten wir die Danberg Home Ranch, auf der eine der Familien lebte, die eine große Rolle in der Entstehung von Carson Valley spielte und es war super spannend zu sehen, was die Leute damals gegessen haben oder welche Kleidung sie trugen, denn dort wurden viele Originale aufbewahrt. 

Wir haben in einem wundervollen Resort, dem David Walley Hot Springs Resort übernachtet. Wie der Name es schon sagt, gab es dort heißen Quellen. Ich bin bei -6 Grad um 7.30 am Morgen im Bikini zu den Quellen gehuscht und auch hier war der Blick auf die Landschaft einfach nur atemberaubend. Nebel aus heißen Quellen aufsteigend, orangenes Gras, eine weite Wüste, die nur von den Hügeln unterbrochen wird. Es war sowas von traumhaft und ich war mehr als bereit für den Lake Tahoe, den angeblich schönsten Gebirgssee Nordamerikas. 

Ich bin ganz ehrlich, als ich mir das erste Mal Bilder vom Lake Tahoe angeschaut habe, dachte ich mir nur: Sieht aus wie der Eibsee hier in Bayern in ein bisschen größer, was soll daran bitte so besonders sein? Ich ging schon fast mit ein bisschen Angst hin, enttäuscht zu werden, beziehungsweise eine Reise anzutreten, die so lange dauert, um dann etwas zu sehen, was wir hier auch haben. See ist ja schließlich See. Diese Gedanken waren jedoch schon an meinem ersten Tag in Nevada wie weggeblasen. Dort ist einfach nichts wie hier. Überhaupt gar nichts. Also auch nicht dieser See. ‚See’ ist meiner Meinung nach auch gar nicht der richtige Ausdruck für dieses wunderschöne Gewässer, welches von runden glatten weißen Steinen (fast wie auf den Seychellen) und Pinien mit riesigen Zapfen umgeben ist. Das Wasser ist so klar, weil auch der Grund aus diesem glatten hellen Gestein ist und der See ist so tief, dass man in der Mitte das Empire State Building versenken könnte. Nur die Spitze würde rausgucken.  Ich war mehr als beeindruckt wie anders sich alles aufgrund der Trockenheit anfühlte und alles sah so glatt und strahlend aus. Bei uns sind solche Gebirgsseen ja meist von Nebelschwaden umgeben und es ist klamm und nass. 

Wir sind also zunächst ein Stück entlang des Sees nach oben gewandert, um einen besseren Blick über den Lake Tahoe zu haben. Der See ist so groß, dass er zur Hälfte in Kalifornien liegt und zur Hälfte in Nevada. Wir haben uns natürlich auch die andere Seite angeschaut und ich muss sagen es ist schon ziemlich cool wenn man plötzlich an einem Schild vorbei fährt das „California“ aufgedruckt hat und plötzlich die ganze Reisetruppe im Bus „California here we go „ zu singen anfängt. Gänsehaut pur! Schon allein mit dem Auto oberhalb des Sees entlang zu fahren ist super schön, denn überall sind die typischen Motels,Tankstellen und Liquor Stores.

Leider waren wir nicht mal 2 Tage dort aber die Zeit hat gereicht, um mich vollkommen zu überzeugen. Es ist wirklich der schönste Gebirgssee, den ich je gesehen habe. 

Am letzten Morgen bin ich dann ganz in der früh um 7 Uhr allein runter zum See gelaufen, um endlich mal die ganzen Erlebnisse bei dem wundervollen Sonnaufgang auf mich wirken zu lassen und zu verarbeiten. Man unterschätzt das oft, aber wenn so viele Eindrücke in so kurzer Zeit auf einen einprasseln, dann muss man sich auch mal ein paar Minuten nehmen, um das alles überhaupt verarbeiten zu können. Als ich da so ganz alleine auf einem hübschen Stein ein Stückchen im Wasser saß, kam plötzlich eine junge Frau, die Joggen war vorbei und fragte, ob sie kurz ein Bild von mir machen soll. Ich wusste gar nicht was ich sagen sollte, ich war total überwältigt von der Freundlichkeit, denn wer bleibt schon mitten beim Joggen stehen und fragt jemanden, der ganz allein auf einem Stein rumsitzt, ob er ein Bild machen soll. Ich hab mich so sehr gefreut, dass dieser wundervolle und für mich trotzdem sehr intime Moment dann auf einem Foto festgehalten wurde. Wir quatschten dann noch bestimmt 45 Minuten und es war so als ob wir uns schon ewig kannten. Wir haben gleich gemerkt, dass wir gleiche Einstellungen vom Leben haben und so entstand ein super erfrischendes und für mich sehr berührendes Gespräch das für mich in (Freuden-Überwältigungs) Tränen endete, weil alles dort mir so viel positive Lebensenergie gab. DAS ist genau das was ich will, mit meiner Arbeit die Welt entdecken und die wundervollen Menschen die sie zu bieten hat, kennenlernen. 

Ich bin ganz generell so angesteckt von der Positivität, die die Menschen in den USA ausstrahlen. Manche mögen es als oberflächlich beschreiben und oft ist das mit Sicherheit auch so, aber durch die ganze Freundlichkeit entsteht einfach eine viel positivere Grundstimmung, als sie hier bei uns herrscht und mich hat das sehr glücklich gemacht. Als deutscher Grantler fällt man dort definitiv auf.  Ich hab mich allerdings überhaupt nicht schwer getan, mich anzupassen. Ich habe es einfach nur genossen. Ich bedanke mich gerne mehrmals oder frage oft, wie es Leuten geht und es ist schön wenn man Leute um einen herum hat die sich ganz genauso verhalten. 

Noch am selben Tag ging es zurück nach Reno, allerdings hatten wir noch einen kleinen Stop am See für eine Yoga Stunde, die um ehrlich zu sein geschwänzt und dafür genutzt habe, einfach mal entlang der Straße zu schlendern. So ganz ohne Plan. Das versuche ich immer zu machen, wenn ich an einem völlig neuen Ort bin. Also lief ich die riesige Straße, die sich zwischen den Bäumen am Lake Tahoe entlang schlängelt hoch und wie aus dem Nichts tauchte ein weißer Strand auf.  Mit einem kleinen Bötchen am Rand des Wassers, wunderschönen kleinen Häuschen mit Veranda und Treppe zum Strand hinab. In der Mitte war ein Steg mit einem Tor, das den Schriftzug „Pine Cove“ schmückte und wenn man gerade drauf blickte, sah es fast so aus wie ein Tor zum Himmel. Ihr merkt, ich werde wieder sentimental…

Am Wasser spielten Kinder mit ihren Hunden und ich war im Paradies angekommen. Diesen Ort wollte ich wirklich nicht mehr verlassen. Ich hatte das Gefühl, als Beobachter auf die perfekten Familien mit dem perfekten Wohnort zu schauen. Wer weiß ob sie überhaupt dort wohnten, oder ob das nur ein ziemlich perfektes Wochenend Domizil war, aber diese Fröhlichkeit steckte mich an und es war so schön, diese Leichtigkeit zu sehen. Klingt alles ziemlich kitschig, aber so fühlte es sich für mich an. Wenn mich jemand fragt was pures Glück für mich ist, dann definitiv das. Ich hätte da wirklich Stundenlang einfach nur sitzen können.

Auf dem Rückweg hielten wir außerdem noch kurz am Sand Harbor. Das ist eine kleine Bucht am Lake Tahoe, wo das Wasser am klarsten ist und die Steine am glattesten sind. Dort zu halten ist auf jeden Fall etwas, das jeder Lake Tahoe Besucher machen sollte. Es ist wunderschön und natürlich konnte ich es nicht lassen, bei 3 Grad Wassertemperatur in Jeans durch den See zu waten, um für ein Foto auf einen der Steine zu klettern. Aber für das Gefühl dort mitten im See zu sitzen, im November war unbeschreiblich. 

Mit einer ziemlich nassen Hose und schweren Herzens fuhren wir dann zurück nach Reno, wo es dann noch einen „Wine Walk“ gab. Eigentlich eine ziemlich coole Aktion, die die Stadt einmal im Monat veranstaltet. Man bezahlt 20 Dollar und bekommt ein hübsch angemaltes Weinglas und eine Karte, auf der 21 Stopps eingezeichnet sind, an denen man ein Glas Wein bekommt. So lernt man die Stadt und neue coole Locations kennen, von Bars über Kreativ Werkstätten und Vintage Stores ist alles dabei. Wir sind allerdings ehrlich gesagt die meiste Zeit in Vintage Stores versackt, denn ich bin ja gar nicht so der Weintrinker. Aber ich finde das auf jeden Fall eine super Idee, um die Leute zu motivieren, Neues zu entdecken und man lernt dort auch super schnell neue Leute kennen, die ebenfalls den Wine walk machen. 

Nach diesem super langen und emotionalen Tag ging es dann in ein typisches Casino Hotel, wo es noch Abendessen gab und am nächsten Morgen um 3.00 Uhr früh hieß es dann Abschied nehmen.  Bye, Bye Reno und Bye, Bye du wundervolles Nevada, aber Hello LA , California, für 8 Stunden!

LA war schon lange ein Traum von mir von daher ließ ich es mir nicht nehmen, in meinen 8 Stunden Aufenthalt in die Stadt reinzufahren und zumindest Venice etwas zu erkunden. Unterm Strich hatte ich in Venice 4 Stunden, bin in der Zeit 13 Kilometer gelaufen, war in einem Cafe, bin eine Shopping Straße entlang gelaufen und dann hoch zum Muscle Beach in Richtung Santa Monica. Das alles übrigens mit meinem Handgepäck Koffer… Und ja ich bin damit auch am Strand entlang gelaufen. Das war vielleicht nicht meine beste Idee, aber es ging nicht anders.

 Das Cafe „The Butchers Doughter“ war mega gut und ich habe mir dort fast 1,5 Stunden Zeit genommen, habe das Essen und die warme Sonne auf meiner Haut genossen.  Ich habe die wohl beste Acai Bowl meines Lebens gegessen und gleich eine Schottin, die in New York lebt und für einen Job hier war, kennen gelernt. Danach bin ich mit einer Engländerin, die ich ebenfalls im Cafe traf etwas durch die Stores der Straße geschlendert. Und ja, ich bin sehr kommunikativ wenn ich allein unterwegs bin und wohl nie lang ganz allein, aber in den USA hat man es auch einfach leicht, neue Leute kennenzulernen. 

Dieser Teil von Venice war auf jeden Fall sehr schön, allerdings ist bei mir nicht so ein Feeling aufgekommen, wie in den letzen Tagen in Nevada, was mich sehr enttäuscht hat, denn es war wie schon gesagt schon lange mein Traum, mal nach LA zu kommen. Auf dem Weg zum Strand traf ich dann noch zwei Sufer Boys die auf dem Weg zum Meer waren. Die gaben mir dann auch noch ein oder zwei Tipps und wir hatten einen netten 15 Minuten Talk & Walk. 

Am Strand angekommen wurde für mich der Eindruck leider nicht besser, mich stressten die vielen Leute und Touristen wahnsinnig und irgendwie fühlte ich mich so allein nicht ganz sicher. Allerdings muss man auch zugeben, dass ich zu dem Zeitpunkt super übermüdet und angestrengt war und eben auch noch meinen Handgepäckskoffer und meine Kamera hinter mit herschleppte. 

Ich kann auf jeden Fall sagen, dass ich froh bin, die 4 Stunden in Venice gehabt zu haben uns es mal gesehen habe.  LA im Allgemeinen werde ich bestimmt nochmal eine Chance geben, aber es ist auf meiner Bucket List leider etwas runtergerutscht. Eins ist mir wieder klargeworden: Manche Orte auf der Welt muss man sehen um sie gesehen zu haben, andere geben einem aber viel mehr und ich will mich lieber auf diese Orte konzentrieren. Gerne auch fernab von den krassen Touristen Ströhmen. Zusammen mit dem Oman waren Reno und der Lake Tahoe definitiv eins der Highlights in meinem bisherigen Leben und unter allen Reisen, die ich gemacht habe. 

Falls ihr auch noch solche Orte wisst, die vielleicht nicht unbedingt ‚mainstream’, aber wunderschön sind: Gerne her damit!

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