Jahresrückblick 2018 w/ #meinmorgendanach

Transparenz: Anzeige / Werbung in freundlicher Kooperation mit der Aufklärungskampagne der Pille Danach.

Irgendwie können wir es selbst noch nicht so ganz glauben, aber das Jahr 2018 ist schon wieder so gut wie vorbei. In riesen Schritten geht es nun auf Weihnachten zu und auch wir bereiten gerade die letzten Posts und Artikel für dieses Jahr vor. Dabei darf natürlich auch ein kleiner Jahresrückblick nicht fehlen und auch wenn es unsere klassischen Jahresrückblicke in Outtakes mit Sicherheit noch geben wird, wollten wir es uns nicht nehmen lassen, auch einen etwas persönlicheren und emotionalen Artikel über unser 2018 zu verfassen. Was hat uns das vergangene Jahr über beschäftigt? Was hat sich verändert, welche Ansichten haben sich weiterentwickelt und was waren die Momente in 2018, die uns am meisten geprägt und beschäftigt haben? Was kommt nächstes Jahr? All das möchten wir heute beantworten.

Zunächst einmal kann ich sagen, dass sich eigentlich 2018 nicht viel bei uns geändert hat, wenn man mal von Eileens Äußerem absieht, denn da gab es definitiv eine große Veränderung. Ansonsten ist alles beim Alten, wir wohnen nach wie vor zusammen, machen den gleichen Job, den wir Dank eigenem Büro, das wir jetzt schon fast zwei Jahre haben, noch gewissenhafter und intensiver machen können und wir sind beide nach wie vor Single. So ‚egal’ wie dieses Jahr war uns letzteres aber bisher noch nie, denn unser Job, unsere Freunde / Familie und unser Hund füllen uns beide so sehr aus, dass ein Mann wirklich nur die Kirsche auf dem Sahnehäubchen wäre und so hatten wir 2018 eigentlich weder Zeit, noch Muße, hier großartig auf die Suche zu gehen. 

Das ist mitunter auch ein Grund, warum der Sonntagstratsch hier auf dem Blog größtenteils eingeschlafen ist, denn es gibt einfach nichts zu erzählen. Außerdem habe ich vor allem im letzten Jahr gelernt, mit persönlichen Informationen wieder vorsichtiger umzugehen und solche Dinge mehr zu schützen und vielleicht ist 2019 ja endlich das Jahr, in dem ich diesen Spagat zwischen ‚Privatsphäre schützen’ und ‚die Leser teilhaben lassen’ wieder besser hinkriege. Wir werden sehen…

Vor allem Eileen ist denke ich an den Reisen gewachsen, die sie dieses Jahr gemacht hat, denn es gab gleich mehrere Trips, bei denen ich nicht dabei war und bei denen sie somit (fast) alles alleine regeln musste. Ich konnte natürlich trotzdem nicht aus meiner Haut und habe alle Flüge etc von daheim aus überwacht, aber wir sind uns beide sicher, dass sie auf diesen Reisen so viel gelernt hat, auch über sich selbst, wie sie es hier daheim nie hätte.

Für mich sind hingegen vor allem meine Familie und die Freunde, die ich schon lange habe, wieder in den Vordergrund gerückt. Viel zu oft sieht man das alles für selbstverständlich an und vor allem der bevorstehende 80ste Geburtstag meines Opas nächstes Jahr hat mir wieder mal gezeigt, dass eben nichts selbstverständlich ist. Dass ich überhaupt noch Großeltern habe, ist schon der Wahnsinn und dass es beiden noch relativ gutgeht ebenfalls. Ich bin eigentlich fast immer, wenn Eileen auf einer ihrer Reisen war, zu meiner Familie gefahren, habe mit Oma übers Stricken geplaudert, bei Opa Gebäck gegessen (selbst 10 mal ‚Nein danke Opa, ich möchte nichts’ lässt er absolut nicht gelten), war mit meiner Mama und Karli Spazieren und habe es einfach genossen, mal Zeit mit allen fernab des Internets zu verbringen.

Ähnlich verhält es sich mit den wenigen Freunden, die ich schon seit der Grundschul- oder Kindergartenzeit habe und mit denen es immer noch vertraut und wie immer ist, auch wenn wir eigentlich komplett unterschiedliche Leben führen. Gerade wenn man einen Job wie meinen hat, bei dem man sehr viel öffentlich teilt, erdet das unglaublich, Menschen um sich zu haben, die damit so gar nichts am Hut haben und einen ab und an auch mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen, wenn man sich gerade selbst bemitleidet, dass irgendwas nicht so läuft, wie geplant. 

Generell kann ich sagen, dass wir 2018 auf jeden Fall beide gelernt haben, entspannter zu werden. Unsere Branche ist so schnelllebig und so verrückt, dass es eigentlich unmöglich ist, da noch irgendwie mitzukommen. Fast täglich schießen neue Kollegen aus dem Boden, die natürlich auch eine Konkurrenz darstellen, oder man muss sich mit Abmahnungen und anderem Kram rumschlagen. Wir haben für uns entschieden, dass wir das alles nicht mehr so nah an uns ranlassen dürfen. Wir lieben unseren Job, versuchen ihn bestmöglich zu machen und was die anderen um uns herum machen, kann uns eigentlich egal sein. Diese Einstellung hat uns beiden definitiv gutgetan und wir können wieder mehr Energie und Kreativität in unsere Posts stecken. 

Selbiges gilt wie erwähnt für die Männerwelt. So eine gewisse Gelassenheit tut da definitiv gut, denn wir haben das Gefühl, gerade hier in München wird die ganze Dating Sache immer wilder und nimmt langsam abstruse Züge an. Dass wir uns da beide überhaupt nicht mehr stressen ist mit Sicherheit ein Vorteil und so kann man eh alles viel besser auf sich zukommen lassen. Was passiert, passiert und was nicht, eben nicht. Ich wage ja zu behaupten, dass vor allem ich datingtechnisch schon so einiges gesehen und erlebt habe und irgendwann liegt es wahrscheinlich in der Natur der Sache, dass man einfach gelassener wird. So ganz gebe ich die Hoffnung trotzdem nicht auf, aber es ist wie gesagt kein Muss und sowieso nichts, was man erzwingen kann. 

Ich wünschte ja wirklich, ich könnte euch zu dem Thema mehr erzählen, aber mein 2018 war männertechnisch absolut langweilig. Anders kann man es irgendwie nicht sagen. 

Nichts desto Trotz haben wir uns dieses Jahr wieder mit der Aufklärungskampagne der Pille danach zusammengetan. Mit diesem Partner arbeiten wir schon seit über einem Jahr zusammen, denn wir finden es super wichtig, Frauen und Mädchen in ihrer Selbstbestimmtheit zu unterstützen und zu ermutigen und freuen uns immer, wenn wir unsere Reichweite für etwas Positives nutzen können. Auch ich hatte dieses Jahr mit einer Freundin die Situation, dass es bei ihr mit einem neuen Partner gleich zu Beginn eine Verhütungspanne gab und sie die Pille Danach nehmen musste.

Auch wenn wir uns mittlerweile in meinem Freundeskreis alle relativ einig sind, dass eine ungeplante Schwangerschaft für uns kein Beinbruch mehr wäre, da wir alle schon ein gewisses Alter haben, mit beiden Beinen im Leben stehen etc, so muss man es doch nicht herausfordern und vor allem, wenn man seinen Partner erst kurz kennt, so wie meine Freundin, ist es vielleicht nicht unbedingt die beste Idee, es nach einer Verhütungspanne direkt darauf ankommen zu lassen. 

Die Pille Danach gibt es rezeptfrei in der Apotheke und sie verschiebt den Eisprung. Es handelt sich also nicht um eine Abtreibungspille! Mehr Informationen dazu haben wir euch bereits in den letzten beiden Posts zusammengetragen, die wir zu dem Thema verfasst haben, also schaut doch gerne mal hier und hier vorbei.

Wir wollen euch auch heute wieder mitgeben, dass Unfälle eben passieren können, auch beim Thema Verhütung, auch wenn Vorsicht natürlich immer besser als Nachsicht ist. Das ist aber nichts, wo man nicht mehr eingreifen könnte und Gott sei Dank haben wir Frauen heutzutage die Möglichkeit, hier selbstbestimmt zu agieren. Heutzutage muss niemand mehr schwanger werden, wenn er es nicht möchte. Wusstet ihr, dass nur etwas über 60% der Frauen im Alter zwischen 16 und 39 überhaupt wissen, dass es die Pille Danach gibt? Das möchten wir gerne ändern und euch deshalb auf diese Möglichkeit aufmerksam machen. Bitte beachtet trotzdem, dass es sich bei der Pille Danach nicht um ein Verhütungsmittel handelt, sondern eben um eine Möglichkeit, wenn wirklich mal was schiefgegangen ist. Sich ausreichend mit dem Thema Verhütung zu beschäftigen und eine für sich persönlich passende Methode zu finden, ist natürlich trotzdem wichtig.

Die Pille Danach steht für uns als Symbol für Schutz, wenn mit der Verhütung mal was schief gegangen ist. Zu wissen, sich in solch einer Pannensituation noch beschützt fühlen zu können und im Fall der Fälle in die Apotheke gehen zu können ist großartig. Grund genug für uns, uns dieses Jahr Weihnachtskekse in Form eines Schutzschildes schmecken zu lassen.

Ansonsten können wir nur sagen, dass wir uns sehr auf 2019 freuen. Wir sind gespannt, was dieses Jahr für uns beide bereithält, welche Menschen wir treffen und welche Orte wir bereisen werden, woran wir wachsen und was uns prägen wird. Nach diesem sehr lehrreichen und entspannten 2018 kann es aber eigentlich nur gut werden. 

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  • Mal wieder ein toller Post meine Liebe. Das Thema ist einfach so unglaublich wichtig und ich finde, man muss viel offener damit umgehen!
    Super geschrieben und ich freu mich schon auf ganz viel Stylejunction Content in 2019! <3

    xx,
    Laura

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